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Ärger über verspätete Post ist kein Einzelfall

Rötgesbüttel Ärger über verspätete Post ist kein Einzelfall

Nach der Kritik des Rötgesbüttelers Hartmut Rutsch an wochenlanger Verzögerung bei der Post-Zustellung (AZ berichtete exklusiv) haben sich weitere Betroffene zu Wort gemeldet. Besonders ärgerlich: In mindestens einem Fall kam es auch zur verspäteten Zustellung von Rechnungen, die längst hätten bezahlt sein müssen.

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Pakete haben zurzeit Vorrang: Rötgesbütteler bestätigen, dass sie zwei Wochen lang keine Briefpost erhalten haben.
 

Quelle: dpa

Rötgesbüttel.  „Ich kann das nur bestätigen“: Von mehreren Seiten wurde die Kritik des Rötgesbüttelers Hartmut Rutsch an der wochenlangen Verzögerung bei der Postzustellung (AZ berichtete exklusiv) untermauert.

„Genau so ist es“, berichtete zum Beispiel Helmut Szech, der im Alten Hohen Feld wohnt. „Nicht mal Werbung ist gekommen.“ Und die Fernsehzeitschrift, die er abonniert hat, kam zwei Wochen lang auch nicht. „Da hatte ich dann dieser Tage zwei Ausgaben im Briefkasten – jetzt brauche ich sie aber auch nicht mehr.“ Er habe einen Paketzusteller angesprochen und von dem bestätigt bekommen, dass Pakete zurzeit Vorrang hätten bei der Zustellung.

Rechnung mit bereits abgelaufener Zahlungsfrist zugestellt

Sendungsverfolgung bietet die Post bei einigen Sendungen an, so bei einem Päckchen, das Petra Sgorsaly danach am 1. Dezember bekommen sollte. „Das hatte ein Format, mit dem es in den Briefkasten passt“, berichtet die Anwohnerin des Fasanenwegs. Angekommen ist es am 13. Dezember. Noch ärgerlicher: In dem Stapel Post lag am Mittwoch auch eine Rechnung, die spätestens am Dienstag hätte bezahlt sein müssen. „Dass die Post so tut, als würde Herr Rutsch lügen, ist dreist.“

Nach zwei Wochen lagen sieben Briefe auf einmal im Kasten

Ulrike und Karl-Heinz Lückemann, die im Amselweg wohnen, hatten nach zwei Wochen dann plötzlich sieben Briefe auf einmal im Kasten. „Einer war am 23. November in Gifhorn abgeschickt.“ Ungünstig: In der Post steckten auch die Benachrichtigungen von LSW und Wasserverband, die Zählerstände abzulesen. „Da haben wir jetzt zwar noch etwas Zeit, aber das sind ja so Sachen, wo man Fristen einhalten muss“, sagt Ulrike Lückemann.

Dass die Zustellung maximal einen Tag verzögert sei, wie es Postsprecher Jens Hogarth gesagt hatte, stimme jedenfalls nicht.

Von Christina Rudert

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