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Papenteich Strategie für den Kampf gegen Eichenprozessionsspinner
Gifhorn Papenteich Strategie für den Kampf gegen Eichenprozessionsspinner
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21:00 22.06.2018
Breitet sich aus: Im Bereich Adenbüttel gibt es viele befallene Bäume. Quelle: Britta Schulze (Archiv)
Adenbüttel

Am Algesbütteler und am Mühlenrieder Weg hin zum Leiferder Weg sind zwölf Nester entdeckt worden, außerdem ein paar abseits von Wegen sowie zehn innerhalb der Ortslage. Die Gemeinde hat die befallenen Bäume gekennzeichnet, wozu auch Privateigentümer befallener Bäume angehalten sind. Die Nester im Ort und an den viel genutzten Wegen sollen nun abgesaugt werden, die Nester im Wald mit Sprühkleber abgetötet werden.

Reinhard Ferchland (SPD), der bei der Forstverwaltung tätig ist, informierte, dass die mit Sprühkleber behandelten Nester abfallen und verrotten. „Der Vorteil dieser Methode ist, dass die gefährlichen Härchen gebunden werden.“ Er berichtete, dass der Eichenprozessionsspinner „ein Gewinner des Klimawandels ist“. Ein kaltes, regnerisches Frühjahr verhindere eine Verbreitung der Massenpopulation. Für die nächsten Jahre müsse in den Haushalt ein Ansatz für den Punkt „Gefahrenabwehr“ eingestellt werden, kündigte Doris Pölig an, denn nach Aussage Ferchlands sei das Thema nicht nach einem Jahr erledigt.

Von Christina Rudert

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