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Wolfsberater hat Tipps für Kita-Kids

Meinersen Wolfsberater hat Tipps für Kita-Kids

Meinersen. „Stehen bleiben, angucken, langsam zurückziehen, trillern“. Diese Regel kennen die Kinder der Meinerser Waldkita jetzt genau. Sie wissen damit seit Dienstag, was zu tun ist, wenn sie einmal auf einen Wolf treffen sollten.

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Zu Gast in der Meinerser Waldkita: Für den Fall, dass sie auf einen Wolf treffen sollten, stattete Wolfsberater Karl-Gustav Laser die Kinder mit Trillerpfeifen aus.

Quelle: Hilke Kottlick

Carl-Gustav Laser, Wolfsberater im Kreis Gifhorn, hat sie mit dem Thema vertraut gemacht.

„Im Wald sind wir zu Gast, im Wald sind wir leise“, mahnte Laser zu Beginn die Kinder der Waldkita Heidebären. Er erzählte ihnen von der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland. Und wenn die Chancen auch gering seien, so sei es doch möglich, dass „wir mal einem Wolf begegnen“, sagte er. Da sei es gut zu wissen, „wie wir uns verhalten sollten“.

Dann die Überraschung: Laser verteilte Trillerpfeifen. „Wenn ihr in Gefahr kommt, dann trillert, denn Wildtiere mögen keinen Lärm.“ Anhand eines Pfotenstempels drückte er eine typische Wolfsspur in den Sand und erklärte den Kindern, dass Wölfe stets „in einer Linie laufen“. Auch zählte er Reh, Maus, Hirsch und Frischling als Beutetiere von Isegrim auf und warnte vor Bachen, die Frischlinge verteidigen. „Was machen wir, wenn ein Wildschwein angreift?“, fragte Laser. „Stehen bleiben, angucken, langsam zurückziehen“, antworteten die Kinder im Chor.

„Und was macht ein Wolf, wenn wir auf ihn treffen?“ Laser antwortete selbst: „Er läuft davon“. Es sei denn, es handelt sich um ein Jungtier, das nur neugierig ist. „Dann solltet ihr auch trillern, denn Lärm verschreckt ja jedes Wildtier.“

Letztlich folgte ein Gang in den Wald. Plötzlich stoppten die Kinder, im Gebüsch sahen sie - einen Wolf. Sie griffen zur Pfeife und trillerten. Dann aber streichelten sie den lebensgroßen Pappkameraden. Laser hatte ihn zur Anschauung mitgebracht.

hik

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