Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Winterhilfe: Gärten igelgerecht gestalten

Nabu-Artenschutzzentrum Leiferde Winterhilfe: Gärten igelgerecht gestalten

Im Nabu-Artenschutzzentrum in Leiferde dreht sich zurzeit vieles um den Igel. „Er gehört zu den geschützten Tierarten, die weder gefangen noch getötet werden dürfen“, klärt Bärbel Rogoschik, Chefin im Nabu-Artenschutzzentrum, auf.

Voriger Artikel
Verkehrsunfall: Seat Toledo prallt gegen Baum
Nächster Artikel
Bürgerbusverein: „Wir sind auf der Zielgeraden“

Igelschutz: Als Winterquartier bieten sich Reisig-, Laub- und Komposthaufen an. Der Nabu gibt Tipps, wie die Tiere am besten durch den Winter kommen.
 

Quelle: NABU/Andreas Bobanac

Leiferde.  Ausschließlich verletzte oder kranke Igel dürfen zeitweise aufgenommen werden. Im Herbst sind Igel laut Rogoschik auch tagsüber aktiv, insbesondere die Jungtiere müssen sich für den Winter Fettreserven anfressen. „Von Bedeutung hierfür sind naturnahe Gärten mit Hecken und Gehölzen sowie Reisig-, Laub- und Komposthaufen sowohl als Nahrungsräume als auch als Winterquartier“, sagt Rogoschik. Sie appelliert, den eigenen Garten igelgerecht zu gestalten. „Das bedeutet Reisig- oder Laubhaufen aufzuschichten oder das Laub einfach liegen zu lassen“, erläutert die Zentrums-Chefin und rät, Igelfallen zu entschärfen. Das bedeutet Gräben, Keller- oder Lichtschächte mit Brettern zu sichern oder Ausstiegshilfen zu schaffen, gleiches gilt für Teiche mit senkrechten Ufern.

Für den Zeitpunkt des Winterschlafs ist Rogoschik zufolge nicht der Monat entscheidend, sondern die Außentemperatur. Die erste Frostperiode ist häufig nur von kurzer Dauer, teilt sie mit. „Diesem Rhythmus passen sich alle Igel an.“ Bei milden Wintern ist der Schlaf des Igels relativ kurz und somit auch das Überwinterungsgewicht nicht von so großer Bedeutung“, erläutert sie weiterhin.

Ab Spätherbst könnten kleinere Igel durch Zufüttern von hochwertigem Dosenfutter für Hunde oder Katzen – ab 70 Prozent Fleischanteil - oder ungewürztem Rührei auf die Winterruhe vorbereitet werden. „Keinesfalls darf man Milch anbieten“, warnt sie. „Übrigens: erst wenn die Bodentemperatur langfristig um den Gefrierpunkt liegt, ziehen sich Igel komplett zurück“, sagt Rogoschik.

Von unserer Redaktion

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Meinersen

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Anläßlich der Sicherheitswochen: Was macht Ihnen am meisten Sorgen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr