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Weniger Schleiereulen durch Vermaisung

Meinersen Weniger Schleiereulen durch Vermaisung

Meinersen. Durch den boomenden Maisanbau geht die Zahl der Schleiereulen zurück. „Sie fangen in den Maisfeldern keine Mäuse mehr“, sagt Reinhard Meier, Chef der Nabu-Gruppe der Samtgemeinde Meinersen.

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Die Bestände der Schleiereulen gehen wegen der Intensivierung im Maisanbau zurück: Keith Andrew (l.) und Reinhard Meier vom Nabu beringten nur noch 20 Tiere.

Gemeinsam mit Keith Andrew, Siegfried Sack und Volker Selle von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch (OAB) war Meier jetzt unterwegs, um Schleiereulen und Turmfalken zu beringen.

Die Nabu-Leute rückten aus, um an den bekannten Brutplätzen den Schleiereulen-Nachwuchs zu kennzeichnen. 20 Tiere wurden im Zuge der Aktion beringt, „Vor zehn Jahren waren es durchschnittlich 100 Schleiereulen, die pro Jahr beringt wurden“, sagt Meier. „Der Durchschnitt in den vergangenen sechs Jahren liegt bei 26 Eulen.“

Damit bestätige sich auch in der Samtgemeinde Meinersen der bundesweite Trend, dass der Bestand der Schleiereulen durch die Vermaisung der Landschaft drastisch vermindert werde. Meier sagt: „Im Maisfeld können die Schleiereulen keine Mäuse fangen.“ Die Nager verendeten an vergifteten Maiskörnern. Und Mäuse stehen auf dem Speiseplan von Schleiereulen ganz oben: „Jungtiere fressen etwa fünf pro Tag“, weiß der Naturschützer. Ausgewachsene Tiere vertilgen täglich etwa vier Nager.

Kaum verändert habe sich dagegen die Population der Turmfalken. Auch deren Nachwuchs wurde beringt. Meier zufolge tragen jetzt 66 junge Turmfalken eine Nummer.

hik

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