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Weg für Netto-Neubau und Baugebiet geebnet

Hillerse Weg für Netto-Neubau und Baugebiet geebnet

Hillerse. Der Rat der Gemeinde Hillerse ebnete jetzt den Weg für einen Neubau und damit die Verlegung des Netto-Marktes auf die gegenüberliegende Straßenseite. Mit Stimmen der SPD-Mehrheitsfraktion votierte das Gremium für den Aufstellungsbeschluss und den Bebauungsplan im Schierkenweg-Nordost und im Schirrähmenweg. 

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Netto-Markt in Hillerse: Der Gemeinderat ebnete den Weg für einen Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Quelle: Hilke Kottlick

Mit Ausweisung einer gemischten Bau- und einer Wohnbaufläche wurden zugleich Voraussetzungen für die Ausweisung neuer Bauplätze geschaffen.

Zuhörer wie Yvonne Droste aus Hillerse kritisierten im Verlauf der Sitzung ebenso wie die CDU-Fraktion, dass sich das Dorf mit Aufstellung des Bebauungsplanes einseitig entwickele. „Ein derartig großes Neubaugebiet ist für Hillerse nicht sinnvoll, vor allem weil uns andere Flächen zur Verfügung stehen“, argumentierte Dirk Asche-Baumgarten (CDU), stellvertretender Bürgermeister. Gleichsam betonte CDU-Fraktionschefin Maike Blickwede, dass für die Fraktion „der Erhalt eines Lebensmittelmarktes für Hillerse oberste Priorität hat und wichtig für die Infrastruktur des Ortes ist“.

„Warum Neubau und nicht Umbau?“, fragte Yvonne Droste. „Der Eigentümer des jetzigen Marktes hat sich nicht bewegt und auf keine Anfragen reagiert“, antwortete Bürgermeister Detlef Tanke (SPD). Der künftige Pächter des neuen Marktes habe dagegen mitgeteilt, dass er das Projekt jetzt abschließend verhandeln möchte. Tanke plädierte für den Aufstellungsbeschluss. „Damit stehen wir erst am Anfang der Planung“, wies er darauf hin, dass der Rat damit noch nicht die Anzahl künftiger Bauplätze festlege.

Tanke warnte ebenso wie Gemeindedirektor Eckhard Montzka, dass der neue Investor auch abspringen könne. Es sei wichtig, „richtige Signale in Richtung des neuen Netto-Marktes zu senden, damit die Hillerser morgen nicht nach Leiferde zum Einkaufen fahren müssen.“ Letztlich appellierte Montzka: „Fasst den sinnvollen Aufstellungsbeschluss im Sinne der Bürger.“ Mit sechs zu fünf Stimmen votierte der Rat dafür.

hik

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