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Waldbrand: 62 Feuerwehrleute proben Ernstfall

Meinersen Waldbrand: 62 Feuerwehrleute proben Ernstfall

Ein großes Feuer mitten im Wald östlich von Meinersen – bei einer Übung probten am Sonntag 62 Feuerwehrmitglieder der Samtgemeinde Meinersen mit 13 Fahrzeugen den Ernstfall. Probleme bereiteten dabei die Bohrbrunnen.

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Großübung: 62 Feuerwehrmitglieder der Samtgemeinde Meinersen rückten mit 13 Fahrzeugen aus und simulierten die Bekämpfung eines Waldbrandes.

Quelle: Feuerwehr

Meinersen. Mehrere hundert Quadratmeter Wald östlich von Meinersen stehen in Flammen, dichter Qualm zieht durch die Bäume, das Feuer droht sich weiter auszubreiten: Das war das Szenario einer groß angelegten Übung, zu der sich am Sonntag 62 Feuerwehrmitglieder der Samtgemeinde Meinersen mit 13 Fahrzeugen zunächst in Leiferde trafen.

Ausgearbeitet hatte die Übung Gruppenführer Jörg Brandes von der Freiwilligen Feuerwehr aus Leiferde, die Einsatzleitung hatte der Leiferder Ortsbrandmeister Felix Brennecke. „Im Rahmen unseres Monatsdienstes üben wir immer wieder größere Einsatzlagen“, so Brennecke. „Seit einigen Jahren arbeitet Jörg Brandes dann auch immer eine solche Waldbrandübung aus.“ Gemeinsam mit seinem Team hatte Brandes ein schweißtreibendes Szenario auf die Beine gestellt. An der Bundesstraße 188 wurden die Kräfte in drei Züge zur Brandbekämpfung, der Wasserförderung über lange Wegstrecke sowie über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingeteilt.

„Wir haben das Übungsziel nicht wie sonst an den Wegesrand gelegt, sondern das angenommene Feuer sollte mitten im Wald brennen“, so Brandes. So mussten einige Leitungen bis zur Einsatzstelle gelegt werden. Nicht ganz unproblematisch gestaltete sich das Auffüllen der Tanklöschfahrzeuge an den für den Waldbrandeinsatz vorgesehenen Bohrbrunnen. „Hier wurde nicht von jedem Brunnen die geforderte Wasserleistung erbracht“, so der Einsatzleiter weiter. Parallel dazu wurde von der B 188 über eine Länge von 800 Metern eine lange Wegstrecke mit Schläuchen verlegt, um so eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen.

Im Anschluss an die Übung gab es im Gerätehaus Leiferde noch eine Nachbesprechung. Brennecke betonte, dass im Großen und Ganzen die Übung gut abgelaufen sei. Kleinere Probleme wurden von den Feuerwehrmitgliedern besprochen.

Von unserer Redaktion

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