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Vorm Ruhestand: Wrede blickt zurück

Meinersen Vorm Ruhestand: Wrede blickt zurück

Meinersen. Acht Jahre lang war Heinrich Wrede Samtgemeindebürgermeister von Meinersen. Ende September tritt er in den Ruhestand. Für die AZ blickte Wrede zurück - und zog insgesamt ein positives Fazit seiner Amtszeit.

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Der Ruhestand naht: Heinrich Wrede (vorne rechts) blickt auf seine Zeit als Meinerser Samtgemeindebürgermeister zurück - und erinnert sich auch an den Bau von Krippen.

„Wir sind nicht in der Lage, ein neues Schwimmbad zu bauen. Wohl aber, das Waldbad mit kleinen Investitionen und interessanten Ideen zu erhalten“, sagte Wrede vor seinem Amtsantritt.

Heute, acht Jahr später, ist das Freibad „rundum saniert“. Hilfreich dabei seien das Konjunkturpaket und die Entscheidung der Politik gewesen, die daraus zur Verfügung stehenden 850.000 Euro nicht für mehrere Projekte zu splitten, sondern die gesamte Summe in die Sanierung des maroden Bades zu stecken. Gekrönt wurde das Projekt Waldbad letztlich mit dem Bau der Biogasanlage. Die Landwirte versicherten laut Wrede, mit der Abwärme der Anlage das Schulzentrum 20 Jahre lang zum halben Preis und das Wasser des Schwimmbades kostenlos zu beheizen.

Für das Meinerser Schulzentrum mit Gymnasium, Real- und Hauptschule hatte sich Wrede vor seinem Amtsantritt vorgenommen, dort die Angebote der Schulsozialarbeit im Hinblick auf Jugendrandale und -kriminalität auszubauen. Heute arbeitet dort nach wie vor eine Schulsozialarbeiterin. Neu hinzu gekommen sind die Jugendpflege und der Sozialkoordinator der Samtgemeinde Meinersen, die allesamt in das ehemalige Heim des Hausmeisters einzogen. Damit finden Schüler, Lehrer und Eltern dort stets ein offenes Ohr für ihre Belange, freut sich Wrede.

Laut Wrede war der Schuldenstand der Samtgemeinde vor einem Jahr auf Null, jetzt stünden Investitionen von neun Millionen Euro an für die Ganztagsschule mit Turnhalle in Meinersen (4,5 Millionen), für die Kita mit Krippe in Hillerse (1,5 Millionen), es mussten Feuerwehrfahrzeuge angeschafft oder 850.000 Euro für den Mensa-Ausbau finanziert werden. „Aktuell beträgt der Schuldenstand 4,6 Millionen Euro“, sagt er. Es seien aber noch Rechnungen offen für die Krippe Hillerse und das Ganztagszentrum Meinersen.

Auch das Thema Windenergie sorgte für Turbulenzen. „Da hätten wir mehr draus machen können“, blickt Wrede auf die aktuellen Verfahren und auf die drei Standorte bei Müden, Hillerse und Seershausen. Für Müden und Hillerse habe es Umfragen gegeben, die sich gegen Windkraft aussprachen. Er gehe davon aus, dass jetzt private Investoren profitierten. „Um das zu verhindern, hätte die Samtgemeinde eingreifen müssen.“

hik

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