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Meinersen Von einem der auszog, einen Christbaum zu holen
Gifhorn Meinersen Von einem der auszog, einen Christbaum zu holen
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00:17 23.12.2017
Für einen sicheren und einfacheren Transport: Henning Kepper (r.) netzt den Weihnachtsbaum noch ein. Quelle: Sebastian Preuß
Dalldorf

Das erste Hindernis bei der Weihnachtsbaumsuche ist genommen: die Auswahl der Plantage. Ich habe mich für die drei Hektar große Anlage von Henning Kepper in Dalldorf entschieden – und stehe hier vor rund 8500 Nordmanntannen. Welche davon soll es nur werden?

Der soll es werden: AZ-Redakteur Thorsten Behrens (r.) rückt dem Baum mit der Bügelsäge zu Leibe. Quelle: Sebastian Preuß

Kepper führt mich herum und erzählt ein wenig über seine Plantage, die er als Hobby betreibt. 2005 sei er gestartet, habe 4000 Bäume gesetzt. 2013 wurden dann die ersten 100 geschlagen. Inzwischen sind es zwischen 700 und 1000, die er jährlich ersetzt. Den hinteren Teil der Anlage besichtigen wir nicht, der Boden ist zu nass. „Die Feuchtigkeit setzt uns zu“, sagt Kepper. Ein Viertel der Fläche ist mit dem kleinen Quad mit Anhänger, mit dem geschlagene Bäume zur Einfahrt geholt werden, nicht befahrbar. Macht nichts, „mein“ Baum steht ziemlich vorne. Er ist etwa zwei Meter groß. Das würde sich schnell an der Messlatte ablesen lassen, an der neben der Höhe in 20-Zentimeter-Schritten auch gleich der jeweilige Preis steht.

Doch noch steht der Baum fest im Erdreich. Ich habe mich entschlossen, ihn selbst zu schlagen. Doch vom Einsatz eines Beils rät Kepper ab. „Der Baum federt“, sagt er. Außerdem ist es für Ungeübte schwer, immer die gleiche Kerbe zu treffen. Also nehme ich die Bügelsäge, obwohl die Kettensäge einfacher wäre. So ist es traditioneller, kann aber richtig in Arbeit ausarten.

Viele Leute schlagen ihre Bäume selbst, so Kepper. Vorher laufen sie oft lange herum, um den richtigen Baum zu finden, manche Familien bis zu drei Stunden. Ich war schneller, war nach wenigen Minuten fündig. Werkzeug kann man sich übrigens mitbringen oder vor Ort ausleihen. Noch schnell den Baum durch die Metallröhre mit dem Netz schicken – einnetzen heißt das – und bezahlen, dann bin ich stolzer Besitzer eines Weihnachtsbaumes.

Rund ein Dutzend Helfer hat Kepper, und am morgigen Freitag ab 13 Uhr sowie am Samstag, 23. Dezember, von 10 bis 15 Uhr, ist die Plantage in der Dalldorfer Südstraße wieder geöffnet, und natürlich gibt es auch Glühwein, mit und ohne Schuss. Und wer sich den Baumtransport im eigenen Auto nicht zutraut (siehe auch Infobox), der kann auf den Bringdienst von Kepper zurück greifen.

Tipps der Polizei zum Baumtransport mit dem Auto

Ein paar Dinge gibt es beim Weihnachtsbaumtransport mit dem Pkw zu beachten, weiß Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter.

Auch wenn sich der Baumkauf zur geselligen Veranstaltung entwickelt, sollte der Fahrer seinen Glühwein ohne Alkohol trinken.

Bäume müssen – wie jede Ladung – im Wagen so gesichert sein, dass sie nicht verrutschen. Das geht gut bei heruntergeklappter Rückbank. Ragt der Baum hinten mehr als einen Meter heraus, muss er mit einem roten Lappen versehen sein.

Auf dem Dach transportiert darf der Baum seitlich nicht über das Auto hinaus ragen. Kein Dachgepäckträger? Dann rät Reuter dringend vom Dachtransport ab, denn eine Sicherung mit Spanngurten durch die Seitenfenster ist nicht zulässig, wenn dadurch die Türen blockiert werden – denn das kann bei Unfällen Zeit kosten und dadurch Leben gefährden.

Von Thorsten Behrens

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