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Völlig verölt: Höckerschwan in kritischem Zustand

Leiferde Völlig verölt: Höckerschwan in kritischem Zustand

Leiferde. So etwas haben die Nabu-Mitarbeiter lange nicht gesehen. Einen ordentlichen Schreck bekamen sie, als der Tierschutz Celle am Dienstagnachmittag einen erwachsenen Höckerschwan brachte: komplett mit Schweröl oder Bohrschlamm verschmiert, jede Feder schwarz, gerötete Augen. Sein Zustand ist kritisch.

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In kritischem Zustand: Ein völlig verölter Höckerschwan wurde in Wietze gefunden und ins Nabu-Artenschutzzentrum gebracht.

Quelle: Joachim Neumann

Leiferde. „Ob der Höckerschwan diesen Ölunfall überleben wird, steht noch nicht fest“, sagt Bärbel Rogoschik, Leiterin des Nabu-Artenschutzzentrums. „Je nachdem, ob er beim Versuch, sich zu putzen, Öl aufgenommen hat, wie giftig dieses ist und ob er durch die nicht mehr vorhandene Isolierung der Federn unterkühlt ist, beeinträchtigt dies seine Gesundheit nachhaltig.“

Das Tier war in Wietze vom Tierschutz geborgen worden. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Celle reagierte sofort und untersuchte das Gelände, wo der Schwan gefunden worden war, jedoch ohne die Ursache der Verölung zu finden. „Die DEA wird Proben des Öls näher untersuchen lassen, um der Ursache näher zu kommen“, betonte Bärbel Rogoschik, dass alles unternommen werden müsse, um weitere Notfälle zu vermeiden. Laut Geodatenzentrum Hannover werden rund um Wietze sieben Bohrschlammverdachtsflächen gelistet, allerdings keine nahe der Fundstelle des Schwans.

Im Artenschutzzentrum wurde das Tier in einer langen und aufwändigen Aktion gründlich gereinigt und wird jetzt versorgt.

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