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Meinersen Unfall mit fünf schwer Verletzten
Gifhorn Meinersen Unfall mit fünf schwer Verletzten
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18:05 02.06.2018
Übung für Rettungsdienste und Feuerwehren: Auf der B 188 mussten am Samstagnachmittag fünf Verletzte geborgen und betreut werden. Quelle: Cagla Canidar
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Ettenbüttel

Schwerer Verkehrsunfall mit vier Schwerstverletzten und einer Person mit Traumaschock: Als nach und nach vier Rettungswagen der Braunschweiger Malteser und des Gifhorner DRK sowie neun Fahrzeuge der Feuerwehren Ettenbüttel, Meinersen und Müden/Dieckhorst am Samstag gegen 15.50 Uhr an der Unfallstelle auf der Bundesstraße 188 wenige 100 Meter westlich des Abzweigs nach Gilde eintrafen, konnten die Besatzungen nicht ahnen, dass es sich um eine Übung handelte.

Zwei zusammengeprallte Autos, ein in den Unfall verwickelter Lkw, vier eingeklemmte und schwerverletzte Menschen, der Lkw-Fahrer ist verschwunden: Dieses Szenario mussten 45 Feuerwehrleute und neun Mitarbeiter von Rettungsdiensten am Samstagnachmittag auf dem gesperrten Stück der Bundesstraße 188 bei Ettenbüttel abarbeiten.

Ein Ford Mondeo und ein Renault Kangoo waren frontal zusammengeprallt, der Kangoo landete – an einen Baum gekippt – seitlich von der Fahrbahn, ein Lkw, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, hatte den Mondeo an der Fahrerseite erwischt. Im Ford und im Renault waren je zwei Personen eingeklemmt, der Lkw-Fahrer hatte geschockt den Unfallort verlassen und war in den Wald gerannt. Dieses Szenario hatte sich Ettenbüttels Ortsbrandmeister Lars Wendlandt ausgedacht.

Private Kontakte zu Maltesern

Die Braunschweiger Malteser waren in die Übung eingebunden, „weil es private Kontakte gibt“, erklärte Wendlandt. Sie seien auf ihn zugekommen und hätten gefragt, ob man nicht mal gemeinsam üben könne. „Das ist ja sinnvoll, mal bei einer Übung zu testen, ob man auch mit Leuten gut zusammenarbeitet, die man nicht kennt und die vielleicht eine andere Methode haben“, fand Wendlandt den Vorschlag gut.

Die Realistische Notfalldarstellung der Malteser war zusätzlich zu den acht Einsatzkräften auf den Rettungswagen und einem freiwillig mitübenden Notarzt mit an Bord, offene Fleischwunden und Frakturen waren kunstvoll geschminkt.

Was am Anfang für Außenstehende vielleicht etwas chaotisch und wuselig aussieht, hatte schnell eine klare Struktur: Müssen die beiden Autos gesichert werden – bei der Übung hätte der Kangoo durchaus umkippen können –, kommt man an die Verletzten besser durch den Kofferraum oder durch die Windschutzscheibe heran?

Ruhig und besonnen

Ruhig und besonnen, im permanenten Gespräch mit den Verletzten, arbeiteten die Einsatzkräfte die Lage ab, nach knapp einer Stunde waren alle Verletzten aus den Fahrzeugen befreit. „Im Ernstfall hätte ein Notarzt allerdings nicht gereicht“, stellte Meinersens Ortsbrandmeister Kai Ludolf fest.

„Das ist sehr gut gelaufen“, zog Wendlandt ein erstes Fazit, „sehr diszipliniert und in großer Ruhe.“

Von Christina Rudert

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