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Typisierungsaktion für kranken Feuerwehrmann

Müden: Ein Dorf macht mobil Typisierungsaktion für kranken Feuerwehrmann

Als Ortsbrandmeister Ralf Böhm erfuhr, dass ein Mitglied der Feuerwehr Müden-Dieckhorst an Knochenmarkkrebs erkrankt ist, handelte er: Für Sonntag, 3. September, von 11 bis 15 Uhr ruft die Feuerwehr im Feuerwehrhaus Müden gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zu einer Typisierungsaktion auf.

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Typisierungsaktion für Knochenmarkspenderdatei in Havelse: Spieler aus der U-19-Auswahl ließen sich dort typisieren.

Quelle: Benjamin Behrens

Müden. „Ich sehe es als meine Pflicht an, dem an Knochenmarkkrebs erkrankten Mitglied unserer Einsatzabteilung der Feuerwehr Müden-Dieckhorst zu helfen“, sagt Ralf Böhm. Der Ortsbrandmeister weiß, dass der betroffene Familienvater für eine Therapie dieser bösartigen Krankheit einen Stammzellenspender mit passender DNA benötigt. „Daher haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit der Gemeinde Müden/Aller sowie allen ansässigen Vereinen und Verbänden eine Typisierungsaktion der DKMS durchzuführen“, sagt Böhm. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Horst Schiesgeries übernommen.

Um möglichst viele Spender zu mobilisieren, plant Böhm die Aktion für Sonntag, 3. September, von 11 bis 15 Uhr im Gebäude der Sporthalle/Feuerwehr in Müden. Zur gleichen Zeit startet dem Ortsbrandmeister zufolge dort ein Samtgemeindewettbewerb. Er hofft darauf, dass viele „Schlachtenbummler“ zu den Wettbewerben kommen, die als potentielle Spender vielleicht auch bereit sein werden, eine Probe abzugeben.

Böhm verweist zudem darauf, dass eine Typisierung samt daraus resultierender Laboruntersuchung Kosten von jeweils rund 40 Euro verursacht. Anlass für ihn, auch um finanzielle Hilfe zu bitten. Ein DKMS-Spendenkonto wurde bereits eingerichtet bei der Sparkasse Hannover, IBAN DE55 2505 0180 0910 0308 98, Verwendungszweck: FMD 001, eine Spendenbescheinigung fürs Finanzamt kann ausgestellt werden.

Typisiert werden kann laut DKMS jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 17 und 55 Jahren. Dafür ist lediglich ein Abstrich mit einem Wattestäbchen aus der Mundschleimhaut erforderlich, der im Anschluss im Labor ausgewertet wird. Eine Blutabnahme ist nicht notwendig. Trotzdem ist laut Böhm vorgesehen, dass während dieser Typisierungs-Aktion auch Mitarbeiter aus einer örtlichen Arztpraxis vor Ort sind.

Von Hilke Kottlick

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