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18:00 03.03.2018
„Rechtsextremismus heute": Kristin Harney referierte beim Ettenbütteler Bürgerabend. Quelle: Ron Niebuhr
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Ettenbüttel

Nur 20 Zuhörer kamen am Freitagabend in Ettenbüttels Dorfgemeinschaftshaus zum Vortrag „Rechtsextremismus heute“ von Kristin Harney mit anschließender Gesprächsrunde, darunter Kommunalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter sowie Bürger, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. „Schön, dass ihr den Weg gefunden habt“, sagte Plettke.

Rechtsextremismus ist nicht mit dem Ende der großen Krawalle gegen und Hetzjagden auf Ausländer kurz nach der Wende verschwunden. Er hat seitdem lediglich sein äußeres Erscheinungsbild gewandelt – und ist inzwischen wieder ein wachsendes Problem.

„Für die Werte der Demokratie eintreten“

Man müsse daher mehr denn je für die Werte der Demokratie eintreten und sie verteidigen, „sonst fliegt sie uns irgendwann um die Ohren“, warnte Plettke. Begleitend zum Bürgerabend hatte er eine Ausstellung mit Zeitungsartikeln über Rechtsextremismus zusammengestellt.

Kristin Harney vom Wolfsburger Zentrum für Demokratische Bildung (ZDB) erläuterte einleitend, worin sich Rechtsextremismus äußert. Viele haben den „typischen Skinhead mit Bomberjacke und Springerstiefeln“ vor Augen, aber Rechtsextreme sind in allen gesellschaftlichen Schichten und Generationen zu finden, sagte sie. Die Masse allerdings ist – anders als in den 1990-ern – wohl nicht mehr in Parteien und Gruppen organisiert. Ein Indiz dafür sei, dass „75 Prozent der jüngsten Anschläge auf Flüchtlinge von Tätern verübt wurden, die bisher polizeilich nicht bekannt waren“, erklärte Harney.

Von Ron Niebuhr

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