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Tempomesstafeln hängen falsch

Ettenbüttel Tempomesstafeln hängen falsch

Zu tief, auf der falschen Straßenseite, von einem Schild verdeckt: In Ettenbüttel hängen die Tempomesstafeln an den falschen Stellen.

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Keine sinnvolle Erfassung möglich: Monika Rinkel (r.) und Lisa Erdmenger kritisieren die Art, wie die Tempomesstafeln angebracht sind.

Quelle: Thorsten Behrens

Ettenbüttel. Eigentlich eine gute Idee: Bevor in Ettenbüttel teure Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung umgesetzt werden, wollte die Gemeinde erst einmal wissen, wie an den Ortseinfahrten überhaupt gefahren wird. Zwei Tempomesstafeln wurden dazu aufgehängt – doch die sind wirkungslos, denn sie hängen falsch.

An der Ortseinfahrt von der B 188 kommend am Friedhof hängt eine der Tafeln. „Die hängt so tief, dass Passanten sich auf dem Fußweg den Kopf stoßen. Und die Tafel wird außerdem vom Begrüßungsschild verdeckt. Sie erfasst daher nur Autos, die unter Tempo 40 fahren, sonst zeigt sie nur rote Balken“, sagen Monika Rinkel und Lisa Erdmenger. Tempo 40 oder weniger fährt aber niemand, der hier in Ettenbüttel einfährt, außer er biegt am Friedhof ab in die Tempo-30-Zone Fricken Garten. „Es wird hier gerast auf Teufel komm raus, auch von vielen aus dem Ort“, sagen die beiden Ettenbüttelerinnen. Opfer habe es bereits gegeben – vor allem morgens werden an dieser Stelle immer wieder Katzen überfahren, so Rinkel und Erdmenger.

Ähnlich sehe es auch am anderen Dorfende aus. Die Messtafel, die eigentlich die aus Richtung Müden kommenenden Fahrzeuge erfassen soll, hängt ebenfalls zu tief über dem Gehweg – und auf der falschen Straßenseite. „Wahrscheinlich, weil auf der richtigen Straßenseite keine Straßenlampe nah genug dran steht, um die Messtafel mit Strom zu versorgen“, vermuten die beiden Ettenbüttelerinnen. Auch sie zeigt lediglich rote Balken an, wenn ein Fahrzeug kommt. Bürgermeister Horst Schiesgeries ist die Situation bekannt. „Das muss ganz schnell abgestellt werden. Das wurde auch bereits weiter gegeben, ich weiß nicht, warum das noch nicht umgesetzt wurde“, erklärte er auf AZ-Anfrage.

Von Thorsten Behrens

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