Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Meinersen Sven Tietzer sendet live aus Müden
Gifhorn Meinersen Sven Tietzer sendet live aus Müden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 09.08.2018
Im Museum: Sven Tietzer (Mitte) überlegt mit Lisa Sprenger und Christhardt Meyer, was gedreht werden kann. Quelle: Christina Rudert
Müden

Wie kriegen wir die Dreschmaschine am besten ins Bild?“, sinnierte Sven Tietzer. „Ich will alles sehen, und zwar in Action. Wir machen hier schließlich Fernsehen. Und die Zuschauer sollen verstehen, wie die Maschine funktioniert.“

Von Uwe Schiesgeries ließ er sich die Funktionsweise der Maschine von 1905 erklären und bat um einen Probelauf, um die Lautstärke zu testen. Schnell war die richtige Kameraposition geklärt.

Wohin mit der Kamera? NDR-Moderator Sven Tietzer (MItte) überlegte mit Thomas Lepke (l) und seinem Team, wie die Geschichte abläuft. Quelle: Christina Rudert

Weiter ging’s. Ins Museum: Dort soll ihm die Kamera voraus gehen und vom Laden aus zu ihm schwenken. Lisa Sprenger überlegte, ob er nicht die alte Zigarettenschachtel ins Bild hält, „da steht sogar noch der alte Preis drauf“. Tietzer war begeistert. Als Christhardt Meyer auch noch versicherte, dass sämtliche Maschinen funktionstüchtig seien, strahlte der Moderator: „Das wird eine super Live-Schalte.“

Blick in den Schneidewagen: Sven Tietzer (l.) sah sich die Einspieler an, die ein Kamerateam am Vormittag schon im Dorf gedreht hatte. Quelle: Christina Rudert

Im Schneidewagen sah er sich die Einspieler an, die ein Kamerateam am Vormittag gedreht hatte: ein paar Eindrücke aus dem Ort, ein Besuch in der Backstube beim Team von Hermann Bokelberg. Schnell ein Facebook-Video mit der Selfie-Stange gedreht, zwischendurch auch noch Zeit für ein paar Sätze mit dem Publikum, und kurz vor der Live-Schalte eine schnelle Stellprobe. „Aber ich übe nicht jeden Satz mit den Leuten, das soll schließlich spontan sein.“

Thomas Lepke war noch gar nicht als neuer Vorsitzender des Museum- und Heimatvereins Müden im Amt, da hatte er schon die Zusage vom NDR, dass ein Fernsehteam kommt.

Vor der Kamera: Sven Tietzer (l.) mit Thomas Lepke, Vorsitzendem des Museums- und Heimatvereins. Quelle: Christina Rudert

„Wir hatten eigentlich die Idee, dass das Fernsehen von Dreschfest berichten könnte“, sagte Lepke. Weil das Fest aber am Sonntag, 26. August stattfindet und sonntags nicht gesendet wird, schlug Iris Woggan aus der NDR-Redaktion von „Mein Nachmittag“ vor, dass der Dreh schon vorher stattfindet. „Am 6. August hätten sie Zeit“, so Lepke. Also verlängerte der Wahl-Müdener seinen Urlaub, trommelte die Mannschaft um Uwe Schiesgeries, Christhardt Meyer und Hermann Bokelberg zusammen und bereitete alles fürs Fernsehen vor.

„Die Chronik habe ich mir ausgedruckt, die steckt als Spiekzettel in der Hosentasche, falls ich mal was Historisches nicht weiß, aber ansonsten läuft das ja alles ganz locker“, war er gespannt auf die Kameraerfahrung. Und Publikum war auch da, um alles genau zu beobachten. „Klar bleiben die Leute dabei, wenn die Kamera läuft“, sagte NDR-Moderator Sven Tietzer. „Und wenn der Trecker absäuft, ist das so – ist schließlich live.“

Von Christina Rudert

Das hat was mit Biologie zu tun. Das ist interessant, sieht toll aus und macht Spaß: Sieben Ferienspaßkinder haben gemeinsam mit Maria Götze am Mehrgenerationenhaus in Meinersen Ökosysteme in Weck-Gläsern geschaffen.

04.08.2018

Neustart mit charmantem Ambiente: In der Schnitzel-Schmiede und dem Kaffeehaus in Ahnsen sieht kein Tisch aus wie der andere. Pächter Volker Destanovic hat eine Sammelleidenschaft für alte Möbel, die er alle selbst restauriert. Und er erzählt gern die Geschichten dahinter.

03.08.2018

Daniel Trajkovic lässt die Kinder raten, was für Felle er mitgebracht hat. Eins ist ein Schafffell, das andere ein Ziegenfell. „Damit kann man sich auch jetzt im Sommer gut zudecken, das isoliert“, erklärt der fahrende Vagabund, dass die Menschen im Mittelalter sich sowohl gegen Kälte als auch gegen Hitze ganz schön schlau schützen konnten. „Zurück zur Natur“, empfiehlt er.

02.08.2018