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Meinersen Streuobstwiese ist großer Schritt zum Bienenhof
Gifhorn Meinersen Streuobstwiese ist großer Schritt zum Bienenhof
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00:23 12.04.2018
Streuobstwiese angelegt: Mehr als 40 Obstbäume wurden von den Aktiven der Imkerei Rautenberg gepflanzt. Quelle: privat
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Mittels Crowdfunding hatten die Imker im Jahr 2016 begonnen, ihr Projekt Bienenhof zu verwirklichen. Leider hatte es laut Nadja Rautenberg damals nicht für die gesamte Summe gereicht. „Eine Teilsumme wurde jedoch erreicht, und erste Umbaumaßnahmen konnten vorgenommen werden.“ So entstanden laut Rautenberg Räumlichkeiten, um mit Gruppen Honig zu schleudern. Einige Schutzanzüge für den Besuch direkt am Bienenvolk wurden auch angeschafft.

Alle Arbeiten in Eigenleistung

Da alle Arbeiten in Eigenleistung erfolgten, zog sich die Umsetzung der Maßnahmen laut Nadja Rautenberg länger hin als geplant. Aber ein weiterer Schritt zum Bienenhof sei nun mit Anlage der Streuobstwiese erfolgt. Kurzerhand seien dafür in Eigenregie die 40 hochstämmigen Obstbäume besorgt worden. Gemeinsam mit Helfern aus dem Familien- und Freundeskreis fiel dann der Startschuss.

„Alle haben mit angepackt – von den Kindergartenkindern, die Material über das Gelände trugen, bis hin zu den Senioren, die für das leibliche Wohl sorgten und die Bäume vorsortierten, waren alle eingebunden.“ Selbst die Hühner und Katzen tummelten sich der Imkerin zufolge immer wieder am Ort des Geschehens.

Nahrung für bis zu 20 Bienenvölker

Bei der Auswahl legte die Familie laut Nadja Rautenberg Wert „auf alte Sorten und eine breite Vielfalt sowie Verteilung der Blüte- und Reifezeiten“. Denn mindesten zehn bis 20 Bienenvölker stehen ihrer Auskunft nach direkt am Hof. Und sobald zwischen den Bäumen eine mehrjährige Blühmischung eingedrillt sei, „steht den Bienen zusammen mit den Blüten der Obstbäume ein reichhaltiges Nahrungsangebot zur Verfügung“.

Neben Apfelsorten wie Celler Dickstiel oder Kaiser Wilhelm seien auch bei den Birnen, Zwetschen, Süß- und Sauerkirschen vorwiegend alte Sorten gepflanzt worden. „Und wenn die Bäume richtig schön blühen, können Besucher direkt beobachten, wie die Bestäubung durch die Biene abläuft und über welchen Nutzen der Mensch sich später in Form einer reichlichen Obsternte freuen kann.“

Von Hilke Kottlick

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