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Meinersen Sportverein Opfer sinnloser Zerstörungswut
Gifhorn Meinersen Sportverein Opfer sinnloser Zerstörungswut
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19:48 25.08.2015
Sinnlose Zerstörung: 2013 wurde das Tennisheim von Unbekannten heimgesucht, jetzt gab es Randale auf dem Beachvolleyball- und dem Fußballfeld. Quelle: Hilke Kottlick
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War es 2013 das Tennisheim, in das Unbekannte mit großem Schaden eindrangen, wurden nun die Beachvolleyballanlage und das Fußballspielfeld schwer beschädigt.

Roleder zufolge wurde der Schaden am Tennisheim dank einer Versicherung fast komplett abgedeckt. „Dennoch blieben auch Kosten am TuS Müden-Diekhorst hängen, von den vielen Stunden Arbeit für die ehrenamtlich tätigen Vorstands- und Spartenmitglieder gar nicht zu sprechen“, sagt er. Täter konnten laut TuS-Chef nicht ermittelt werden, er weiß: „Die Aussicht bei einer Anzeige gegen Unbekannt ist gleich null.“

Jetzt sei das Beachvolleyballfeld komplett zerstört und das Fußballfeld nebenan schwer beschädigt worden. „Hierfür gibt es keine Versicherung, da es sich um ein offen zugängliches Gelände handelt“, sagt Roleder. „Die Polizei war vor Ort, sah aber in einer Anzeige kein sinnvolles Vorgehen“. Zerstört wurde das komplette Netz, eine Neuanschaffung sei unumgänglich. Auf dem Sandspielfeld waren Glasscherben verstreut. Das Sieben des Sandes sei nicht möglich. „So gut es geht“ sei das Feld von den gefährlichen Überresten befreit worden. „Es bleibt aber ein Gefühl der Unsicherheit, da Beachvolleyball barfuß gespielt wird.“

Den Müll dieses Exzesses mussten die Mitglieder des TuS auch noch entsorgen. Jemand habe die geschlossene Schranke geknackt, und sei mit einem Fahrzeug wild im Kreis umhergefahren. Außerdem sei ein großer Haufen Müll unerlaubt entsorgt worden.

hik

„Stumpfe Übergriffe“

Der TuS Müden-Dieckhorst ärgert sich laut Vereinschef Dr. Bernd Roleder über die sinnlose Zerstörungswut. „Die Anlagen werden zum Training gebraucht“, sagt der TuS-Chef. Die Kosten seien nicht unerheblich, die zu investierende Arbeit zeitlich teilweise ziemlich aufwendig.

„Der TuS kann nicht verhindern, dass die genannten Plätze betreten und zu anderen Zwecken genutzt werden“, sagt Roleder. Es gebe keinen Zaun, und es mache auch keinen Sinn einen zu bauen – „um das Tennisheim war ein Zaun und es hat die Eindringlinge auch nicht abgehalten“, weiß er. Laut Roleder erwarte der TuS, dass Personen, die meinen, auf diesen Anlagen Feste feiern oder ihre Kräfte messen zu müssen, alles unversehrt wieder verlassen.

„Diese stumpfen, sinnlosen vandalistischen Übergriffe zeugen von einer Respektlosigkeit gegenüber fremdem Eigentum sondergleichen und ärgern die Verantwortlichen des TuS Müden-Dieckhorst“, sagt der Vereinschef. Darüber hinaus will er etwaige Passanten und Anwohner sensibilisieren und sie bitten, sich an den TuS Müden-Dieckhorst zu wenden, falls ihnen etwas Ungewöhnliches auffalle.

hik

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