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Spenden für Klinik in Ukraine gesammelt

Seershausen Spenden für Klinik in Ukraine gesammelt

Seershausen. Ein Ehepaar aus Seershausen hat nach einem Hilferuf aus der Ukraine spontan reagiert und innerhalb von drei Tagen medizinische Versorgungsgüter für ein Krankenhaus gesammelt.

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Medikamente und OP-Instrumente: Leopold Sanojca (3.v.l.) und seine Frau Rita (r.) sammelten die Spenden für ein Krankenhaus in Galizien innerhalb von nur drei Tagen.

Quelle: Sebastian Preuß

Seershausen. Das Krankenhaus in der Stadt Kolomyja in der West-Ukraine benötigte dringend Medikamente und Operations-Instrumente. Davon erfuhren Leopold und Rita Sanojca über Senko Schmidel, einen ihnen bekannten Ukrainer. Den Hilferuf nahm das Ehepaar aus Seershausen zum Anlass, in Windeseile Apotheken, Autohäuser, Arztpraxen um Spenden zu bitten - mit Erfolg.

„Senko Schmidel rief uns an, um von Dr. Droschenko zu berichten“, erzählt Leopold Sanojca. Droschenko, Arzt in dem Krankenhaus in Kolomyja, habe um Diabetes-Medikamente, Operations-Instrumente und medizinisches Verbrauchsmaterial gebeten. Zugleich habe das Ehepaar Sanojca erfahren, dass der Ukrainer Schmidel bereits auf dem Weg nach Deutschland war. Sanojcas reagierten prompt und starteten gemeinsam mit dem Ehepaar Lilli Reinhardt aus Fallersleben über die Wolfsburger Allgemeine Zeitung einen Spendenaufruf.

Daraufhin meldete sich laut Leopold Sanojca der pensionierte Chirurg Dr. Karlheinz Scheller und stellte etliche OP-Instrumente zur Verfügung, auch Apotheker und Autohäuser im Umkreis spendeten medizinisches Material. „Die Resonanz war riesig.“ Sie hätten etliche Kartons voller medizinischer Güter für das Krankenhaus in Kolomya erhalten. „Groß war die Freude von Dr. Droschenko dort über die dringend benötigten Spenden“, erfuhren Sanojcas nach Rückkehr von Senko Schmidel in der Ukraine mit seinem Auto voller Medikamente. Leopold Sanojca erinnert daran, dass dieses Krankenhaus auch für die drei Dörfer Mariahilf, Flehberg und Rosenhek zuständig ist, in denen zahlreiche Galizien-Deutsche leben.

hik

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