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Sieben Helfer stutzen bizarren Gesellen die wilde Haarpracht

Hahnenhorn Sieben Helfer stutzen bizarren Gesellen die wilde Haarpracht

Hahnenhorn. Sieben freiwillige Helfer der Nabu- Ortsgruppe in der Samtgemeinde Meinersen spuckten jetzt wieder drei Tage lang ganz mächtig in die Hände.

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EInsatz bei Hahnenhorn: SIeben Nabu-Helfer rückten jetzt an drei Tagen mit Beil und Motorsäge aus, um Kopfweiden zu schneiteln.

In der Nähe von Hahnenhorn rückten sie bizarren Gesellen mit großen Köpfen zu Leibe, um deren wilde Haarpracht zu stutzen - die Nabu-Mannen schneitelten erneut Kopfweiden.

Diese Bäume prägen mit ihren kugelförmigen Kronen die Landschaft an Aller und Oker. Diese Kronenform ist laut Nabu-Chef Reinhard Meier aus Müden „keine natürliche Sache des Wachstums“. Seit Menschengedenken habe der Mensch die Entwicklung der Weiden beeinflusst. Durch Köpfen und anschließendes Schneiteln seien sogenannte Kopfbäume entstanden, die früher von Korbmachern wirtschaftlich genutzt wurden.

In der Samtgemeinde Meinersen widmet sich die Nabu-Ortsgruppe seit Jahren der Pflege dieser Bäume. Deren Köpfe werden Meier zufolge „alle sieben bis zehn Jahre“ radikal gestutzt, damit sie nicht auseinander brechen und damit den gesamten Baum gefährden.

In diesem Jahr sind die Nabu-Aktiven von November bis Februar mit Beil und Motorsäge unterwegs, um rund 55 Weiden zu frisieren. Die Schnittstellen versiegeln sie mit Baumlack, „so dass diese Wunden nicht austrocknen oder faulen und im Frühjahr wieder ungehindert neue Triebe sprießen können“, erläutert der Nabu-Chef weiterhin.

Mit ihren mächtigen Stämmen und der dicken Borke bieten die Weiden Meier zufolge vielfältigen Lebensraum. Zahlreiche Vogelarten finden dort Nistmöglichkeiten und leben von den Insektenlarven. Und auch Ringelnatter, Fledermäuse oder auch Steinmarder nutzen laut Meier die Höhlen in den Weidenstämmen als natürliches Quartier.

hik

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