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Setzte Saunaofen das Sportheim in Brand?

Meienrsen-Seershausen Setzte Saunaofen das Sportheim in Brand?

Seershausen. Der Großbrand im Sportheim des TuS Seershausen/Ohof (AZ berichtete) ist vermutlich durch einen Saunaofen im Erdgeschoss entstanden. Gifhorns Kripo sicherte gestern am Brandort Spuren. „Es gibt keine Hinweise auf vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung“, sagt Ermittler Eberhard Hohmann. Er beziffert den Schaden auf „mehr als 50.000 Euro“.

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Da war nichts mehr zu retten: Rund 150 Feuerwehrleute waren beim Brand des Sportheims in Seershausen im Einsatz.

Quelle: Lea Rebuschat

Der Verein mit seinen 800 Mitgliedern sei bemüht, das Gebäude so schnell wie möglich wieder herzustellen, sagt TuS-Geschäftsführer Roman Koch.

Das Feuer war am Dienstagabend gegen 18.50 Uhr im Erdgeschoss des 1955 erbauten und 1988 erweiterten Sportheimes ausgebrochen. „Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig“, sagt Samtgemeindebrandmeister Sven J. Mayer. „Uns wurde anfänglich gesagt, dass das Gebäude eine Betondecke hat - tatsächlich handelte es sich jedoch um eine Holzbalken-Zwischendecke“, so Mayer. In dieser Zwischendecke habe sich Glaswolle befunden. „So entwickelte sich aus einer anfangs überschaubaren Situation ein schwer zu löschender Schwelbrand mit mehreren Brandnestern“, so der Einsatzleiter. Erschwerend sei hinzu gekommen, dass wenig später die Decke durchgebrannt sei. Das Feuer habe dann auf das Obergeschoss übergegriffen.

Großalarm in Seershausen: Das Sportheim am Waldsportplatz brannte am Dienstagabend ab, mehr als 120 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren im Einsatz.

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Acht der 13 Wehren der Samtgemeinde Meinersen und ein Drehleiter-Zug der Feuerwehr Gifhorn seien mit 150 Kräften im Einsatz gewesen. Mayer lobt die Unterstützung durch die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK. Sie hätte die Feuerwehrleute bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mit heißen Getränken und warmem Essen versorgt.

„Wir wollen unser Sportheim so schnell wie möglich wieder nutzen“, erklärt Roman Koch. Kontakte mit Handwerksunternehmen seien bereits hergestellt. Wie es mit dem Sport- und Spielbetrieb weiter gehe, sei mit den zuständigen Verbänden abzustimmen.

ust

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