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Meinersen Schwerpunkt liegt auf Kita- und Krippen-Ausbau
Gifhorn Meinersen Schwerpunkt liegt auf Kita- und Krippen-Ausbau
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17:00 29.12.2017
Ehemalige Ortsschule Meinersen: Kita- und Krippengruppen sollen dort angebaut werden. Quelle: Hilke Kottlick
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Meinersen

So ist in Leiferde der Bau einer Kita mit fünf Gruppen geplant – Kosten rund drei Millionen Euro. Auch an der Krippe in Müden sollen Montzka zufolge zwei Gruppen angebaut werden. Um schnell Betreuung anbieten zu können, wird bis zur Fertigstellung in Müden eine Krippengruppe in der Kita in Flettmar unterkommen.

Um Kita- und Krippenkinder geht es auch in der alten Ortsschule in Meinersen. Dort werden zwei Kita-Räume und eine Krippe angebaut. „Reicht es dann?“, schüttelt Montzka den Kopf angesichts der vom Land Niedersachsen angekündigten Beitragsfreiheit für Kita-Kinder. Denn dann werden laut Heuer vielleicht auch die restlichen sieben Prozent der Kinder, die zurzeit keine Kita besuchen, noch angemeldet, so dass erneut Betreuungsbedarf entstehen könnte. Während die alte Ortsschule erweitert wird, soll zeitgleich das Gebäude saniert werden, damit im Obergeschoss Platz geschaffen wird für zwölf bis 15 Verwaltungsmitarbeiter. Das Rathaus platzt laut Montzka mit seinen 184 Mitarbeitern aus allen Nähten. Deshalb soll das Liegenschafts- und Gebäudemanagement in die alte Dorfschule umziehen. Auch werden am Rathaus drei Büro-Container aufgestellt.

Weiteres großes Projekt wird laut Montzka das Mehrgenerationenhaus sein, das im Februar am Schulzentrum in Meinersen eröffnet wird. Auch nennt er den Ausbau des Bäckerweges in Hahnenhorn. Für dieses Projekt stehen Fördergelder in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung. Stichwort Förderung: „Da gibt es ein ganzes Netzwerk von Möglichkeiten“, sagt Heuer. Anlass, eine Mitarbeiterin daran zu setzen, „alle Haushalte auf Möglichkeiten für Fördergelder zu durchforsten“.

Ein weiterer Brocken wird laut Montzka die Sanierung der Aller-Brücke bei Ettenbüttel sein. „Der Denkmalschutz ist vom Tisch“, sagt er. Anlass, die Sanierungspläne voran zu treiben, so dass laut Heuer im Falle einer Förderung die Pläne in der Schublade liegen. Abriss der alten und Bau einer neuen Brücke würden drei Millionen Euro kosten. „Die Brücke ist zurzeit auf sechs Tonnen abgelastet“, sagt Montzka. Eine neue Brücke wäre für 40 Tonnen schwere Fahrzeuge zugelassen. Damit könnten Busse, Feuerwehr und landwirtschaftliche Fahrzeuge passieren.

Nicht zu vergessen ist laut Montzka auch der Bauhof. Im kommenden Jahr fällt der Startschuss. Genauso wird es um die Nachnutzung des Flüchtlingswohnheims gehen. Auf 250.000 Euro schätzt Montzka die Sanierungskosten. Der Landkreis als bisheriger Pächter wird bei dieser Finanzierung mit ins Boot geholt.

Von Hilke Kottlick

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