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Schüler staunen über langen Halteweg

Meinersen Schüler staunen über langen Halteweg

Meinersen. Karl-Heinz Pinkpank gibt Vollgas. Dann tritt er abrupt auf die Bremse. Die Schüler, die bei ihm im Auto sitzen, drückt es mächtig in die Sicherheitsgurte. Aber ihnen passiert nichts. Sie sind korrekt angeschnallt - so, wie sie es zuvor gelernt hatten. Unterricht der anderen Art war jetzt für die Fünft- und Sechsklässler der Realschule Meinersen angesagt.

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Realschule Meinersen: Beim ADAC-Sicherheitstraining ging es um Reaktionszeiten, Bremsweg, richtiges Anschnallen und Verhalten im Auto.

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. Karl-Heinz Pinkpank gibt Vollgas. Dann tritt er abrupt auf die Bremse. Die Schüler, die bei ihm im Auto sitzen, drückt es mächtig in die Sicherheitsgurte. Aber ihnen passiert nichts. Sie sind korrekt angeschnallt - so, wie sie es zuvor gelernt hatten. Unterricht der anderen Art war jetzt für die Fünft- und Sechsklässler der Realschule Meinersen angesagt.

Die ADAC-Aktion „Achtung Auto“ mit Moderator Karl-Heinz Pinkpank stand auf dem Stundenplan. Die Schüler der Klasse 6b tauschten für die ADAC-Sicherheitsaktion ihr Klassenzimmer gegen einen abgesperrten Straßenabschnitt vor dem Meinerser Waldbad. Bei Pinkpank erfuhren sie vieles über den Anhalteweg, der sich laut ADAC-Moderator aus dem Reaktions- und Bremsweg ergibt und der überraschend lang sein kann, wie ein Test zeigte. So gab der Moderator Gas. Ein Schüler warf überraschend einen Tennisball vor das Auto. Pinkpank bremste abrupt - und die Schüler um Klassenlehrerin Alexandra Nehl staunten über den unvermutet langen Anhalteweg.

Auch richtiges Anschnallen sollte laut Pinkpank gelernt sein. Er nahm kurzerhand einen Zollstock zur Hand. Jeder Schüler wurde vermessen. „Wer kleiner als 1,50 Meter ist, nach links, die größeren nach rechts“, ordnete er an und erläuterte, dass kleine Personen einen erhöhten Sitz benötigen, um sicher angeschnallt zu sein. Sonst bestehe die Gefahr, dass der Gurt am Hals sitzt und beim Bremsen der Kehlkopf bricht.

Auch richtiges Verhalten im Auto sprach Pinkpank an. „Niemals die Füße auf das Armaturenbrett legen“, warnte er. Wenn‘s kracht, bestehe die Gefahr, dass der Airbag ausgelöst wird. „Durch den Druck schleudern die Knie mit voller Wucht ins Gesicht“. Schwerste Verletzungen seien die Folge.

hik

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