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Schleiereulen-Spätbrut ist jetzt beringt

Hillerse Schleiereulen-Spätbrut ist jetzt beringt

Hillerse. Das waren Spätzünder: Vier junge Schleiereulen wurden jetzt in Hillerse beringt:

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Junge Schleiereulen beringt: Lines und Trixie Meier freuten sich gemeinsam mit Emma Podel über die Aktion in Hillerse.

Quelle: Hilke Kottlick

Hillerse. Unter Federführung von Reinhard Meier, Chef der Nabu-Gruppe in der Samtgemeinde Meinersen, und mit Unterstützung von Volker Sell, Keit Andrew und Siegfried Sack von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch erhielten jetzt vier junge Schleiereulen ihren Kennzahlen.

Mit langer Leiter und Segeltuchsack rückten Meier und die Helfer von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft auf einem Bauernhof in der Straße Am Brink in Hillerse an, um dort die vier jungen Schleiereulen aus dem Nest zu holen. „Es handelt sich dabei um eine Spätbrut“, so Meier, dessen Enkelkinder, die neunjährigen Zwillinge Lines und Trixie Meier sowie auch die Müdenerin Astrid Rinkel mit ihrer achtjährigen Enkelin Emma Podel der Beringungsaktion der junge Eulen beiwohnten.

Die Population der Schleiereulen nimmt Meier zufolge ab. Die Anzahl der Vögel gehe wegen des boomenden Maisanbaus zurück. Denn dort, wo die bis zu viermal pro Jahr mit Unkrautvernichtungsmittel besprühten Maisfelder stehen, gibt es laut Meier keine Mäuse mehr - und die seien immerhin die Hauptmahlzeit der Schleiereulen, die nicht im Wald, sondern auf Wiesen und Feldern jagen. In der Samtgemeinde gebe es mittlerweile nur noch etwa ein Viertel des ehemaligen Bestands der Eulen, so die Nabu-Fachleute. Das entspreche dem bundesweiten Trend, dass die Bestände der Schleiereulen durch die Vermaisung des Landes schrumpfen.

hik

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