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Samtgemeinde Meinersen erwägt Klage

Windkraft-Gebiet bei Seershausen Samtgemeinde Meinersen erwägt Klage

Sollte der Regionalverband Großraum Braunschweig ein Windkraft-Gebiet bei Seershausen ausweisen, wird die Samtgemeinde Meinersen „dafür sorgen, dass Klage erhoben wird“, berichtet Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka nach einem nicht-öffentlichen Erörterungstermin, zu dem der Regionalverband jetzt eingeladen hatte.

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Windkraft bei Seershausen: Sollte der Regionalverband ein Vorranggebiet ausweisen, will die Samtgemeinde Meinersen dagegen klagen.

Quelle: dpa Archiv

Meinersen. Mit dabei waren Kommunalvertreter und Umweltschützer. Erörtert wurden für die Samtgemeinde Meinersen die Hillerser Fläche sowie die Gebiete in Müden und Seershausen. Dem Votum der Einwohner entsprechend hatte Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka Standpunkte gegen die Ausweisung eines Gebietes in Seershausen vorgestellt.

Während des Termins hat Montzka nach eigener Aussage unter anderem erläutert, dass beim Bau eines Windparks in Seershausen der Abstand zu den Anlagen in Böckelse zu gering sei. Genauso habe er die Anlagen bei Uetze aufgeführt oder die „Umzingelung Päses mit Windrädern in Langlingen, Uetze und dann auch noch in Seershausen“. Jetzt sagt Montzka: „Ich glaube nicht, dass meine Standpunkte etwas am Beschluss des Regionalverbandes ändern werden.“ Sollte ein Vorranggebiet bei Seershausen ausgewiesen werden, will er das gerichtlich anfechten. Zeitnah will er jetzt Fraktionsspitzen und Bürgermeister zum Runden Tisch einladen, um sich für ein entsprechendes Votum im Gemeinderat Meinersen und im Samtgemeinderat stark zu machen. Im Vorfeld seien bereits von einem Rechtsanwaltsbüro „Fehler des Regionalverbandes juristisch bewertet worden“, sagt Montzka. Er sehe deshalb „durchaus Erfolgsaussichten für eine Klage“.

Thema sei auch die Fläche in Hillerse gewesen. Da sie bereits vom Tisch war, sei der Alternativvorschlag für einen Windpark in der Stölpser Heide – wo es bereits die Abwasserberieselung gibt und laut Montzka Windräder nicht stören würden – gar nicht diskutiert worden.

Von Hilke Kottlick

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