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Meinersen Samtgemeinde Meinersen: Acht Störche werden flügge
Gifhorn Meinersen Samtgemeinde Meinersen: Acht Störche werden flügge
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00:17 06.10.2017
Storchenbeauftragter Hans-Jürgen Behrmann: Mit vier Nestern ist Leiferde „das Storchendorf Nummer eins im Kreis“  Quelle: Ron Niebuhr
Samtgemeinde Meinersen

Dazu stellte Weißstorchbetreuer Hans-Jürgen Behrmann in seinem Jahresbericht fest, dass Leiferde mit vier besetzten Nestern in diesem Sommer das Storchendorf Nummer eins im Kreis war.

Bei seinem ersten Abflug vom Nest in Ahnsen stellte sich laut Behrmann heraus, dass der junge Adebar nicht in der Lage war, zurück ins Nest auf dem hohen Schornstein zu kehren. Der Kleine wanderte laut Behrmann durchs Dorf. Er konnte geborgen und in einer Reithalle untergebracht werden. Dann fand er Aufnahme in Leiferde. Er flog laut Behrmann dort problemlos später aus.

In Hahnenhorn registrierte der Storchenbeobachter nur Besuchsstörche, in Leiferde dagegen eine Überraschung. „Auf einer gekappten Eiche im Kehrwieder mitten im Dorf begann laut Behrmann ein Storchenpaar ein Nest zu bauen. Es gelang, drei Junge schlüpften. „Sie fielen aber der Witterung zum Opfer“, teilt Behrmann mit. Mit vier besetzten Nestern bezeichnet er Leiferde als „Storchendorf Nummer eins im Kreis“, wobei die Anbindung an das Nabu-Artenschutzzentrum eine wichtige Rolle spiele. So brütete Störchin Friederike auf dem Schornstein vier Junge aus, zwei davon wurden flügge. Auf dem Nest auf dem Mast in Leiferde flogen laut Behrmann drei Junge aus und vom unruhigsten Brutplatz – auf einer gekappten Weide – flogen zwei Jungtiere aus. Im nächsten Jahr gibt es für dieses Paar „eine Nistplatz-Alternative in einem sichtgeschützten Bereich“, versichert der Storchenbeauftragte.

Auf eine „undurchsichtige Storchensituation“ stieß Behrmann in Volkse. Dort begann anfangs ein noch junges Storchenpaar auf einer gefällten Eiche in der Straße Im Winkel ein Nest zu bauen. Dann traf das beringte Männchen der Vorjahre ein. Es bezog das Mastnest auf dem Köhler-Hof, flog aber zeitweilig auch auf die Eiche. Deren Erstansiedler waren laut Behrmann wieder fort. Dann kam ein Weibchen, das – wie in den Vorjahren – offenbar für die Brut noch zu jung war. Beide blieben zusammen. Zuweilen flogen sie laut Behrmann auch das neue Nest auf der Eiche an. Junge wurden nicht registriert.

Von Hilke Kottlick

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