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Rauch im Wald: Feuerwehr probt Ernstfall

Gilde Rauch im Wald: Feuerwehr probt Ernstfall

Gilde. Rauch stieg am Freitagabend im Wald südlich von Gilde auf. Die Ettenbütteler Feuerwehr traf zuerst ein. Und ihr war sofort klar, dass sie den Waldbrand in diesem Übungsszenario nicht allein in den Griff bekommt.

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Gemeinsame Einsatzübung: Die vier Ortswehren der Gemeinde Müden trainierten am Freitagabend mit dem Wassertransportzug der Kreisbereitschaft Celle im Wald bei Gilde für den Ernstfall.

Quelle: Ron Niebuhr

Im Wald östlich der Kreisstraße 35 zwischen Gilde und Bundesstraße 188 brach das Feuer aus. Besorgte Bürger schlugen Alarm. Schon nach sieben Minuten erreichte die Ettenbütteler Feuerwehr den Einsatzort: „Das ist gut“, sagte Lars Wendlandt.

Der Ortsbrandmeister beobachtete den Übungsverlauf. Die übrigen drei Wehren der Gemeinde - Müden-Dieckhorst, Hahnenhorn und Flettmar - folgten kurz darauf. Nach Einschätzung der Lage erkannten die vier Wehren, dass Verstärkung nötig war.

Die Gifhorner Leitstelle forderte den Wassertransportzug der Kreisbereitschaft Celle an. Der rückte mit sieben Fahrzeugen aus, die Wassertransportkapazität erhöhte sich so deutlich: „Wir können 15.000 Liter aufnehmen“, sagte Norbert Barger, Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Nienhof. Und das war auch nötig. Denn gemäß des angenommenen Szenarios breitete sich das Feuer rasch aus. Dank der Celler Verstärkung gelang es, einen vier Kilometer langen Pendelverkehr zur Wasserentnahmestelle bei Brenneckenbrück über Waldwege und B 188 einzurichten. So war für ausreichend Wassernachschub gesorgt.

Das Übungsszenario haben die vier Ortsbrandmeister der Gemeinde Müden gemeinsam mit dem Zugführer des Celler Wassertransportzuges entworfen und ausgearbeitet. Die Celler waren am Freitagabend mit 36 Mann vor Ort, die vier Müdener Feuerwehren mit weiteren 40.

rn

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