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Rat bremst Haltestellen-Pläne aus

Leiferde Rat bremst Haltestellen-Pläne aus

Leiferde. Schüler, Eltern, Lehrer, Polizei, Verkehrsbetriebe und Verkehrsamt des Landkreises sind sich einig: An der Straße Zum Sportplatz in Leiferde soll eine Bushaltestelle errichtet werden anstatt des Haltepunktes in der Straße Karberg.

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Vorerst keine Haltestelle: Statt Fördermittel für den Bau in der Straße Zum Sportplatz zu beantragen, werden jetzt Alternativstandorte gesucht.

Quelle: Ron Niebuhr

Der Gemeinderat schloss sich dem am Dienstagabend nicht an.

Am Karberg ist die Straße eng, Busse können kaum abbiegen. Die VLG hat sich mit Schülern, Eltern, Lehrern, Polizei und Verkehrsamt auf eine neue Haltestelle in der Straße Zum Sportplatz verständigt. Die Politik ist erst danach in die Pläne einbezogen worden.

Das hätte besser laufen können, war sich der Rat einig. Die CDU-Fraktion war allerdings auch mit dem Standort unzufrieden, zumal die Anwohner nicht hinzugezogen worden seien. Walter-Gerd Stubbe (CDU) beantragte daher, bessere Standorte zu suchen und erst dann einen Antrag auf Fördermittel zu stellen. SPD und Grüne sprachen sich dafür aus, Fördermittel für den Bau der Haltestelle am nahezu von allen Beteiligten favorisierten Standort zu beantragen. „Parallel dazu können wir ja im Bauausschuss prüfen, ob es einen besser geeigneten Standort gibt“, sagte Uwe Rinkel (SPD). Sollte man solche eine Lösung finden, ziehe man den alten Förderantrag zurück und stelle einen neuen. Diesen Vorschlag lehnte der Rat bei Stimmengleichheit ab. Nun werden, wie von der CDU beantragt, Alternativstandorte gesucht.

Elternvertreter Giovanni Marrone brachte das auf die Palme: „Das ist ein Schlag ins Gesicht, für alle, die sich über das Thema nächtelang den Kopf zerbrochen haben.“ Der Haltestellenbau verzögere sich dadurch womöglich um weitere Jahre - „Ich bin sehr enttäuscht von der CDU“, sagte Marrone.

rn

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