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Platzmangel: Bürgerbüros bald in alter Kirche?

Samtgemeinde Meinersen Platzmangel: Bürgerbüros bald in alter Kirche?

Meinersen. Akuter Platzmangel herrscht im Rathaus der Samtgemeinde Meinersen. Abhilfe könnte man mit der ehemaligen Neuapostolischen Kirche an der Dalldorfer Straße schaffen.

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Zweigstelle vom Rathaus? Die Samtgemeindeverwaltung schlägt vor, besonders bürgernahe Serviceleistungen in Meinersens ehemaliger Neuapostolischer Kirche unterzubringen.

Quelle: Ron Niebuhr

Für besonders bürgernahe Serviceleistungen könnten dort relativ kurzfristig neue Büros eingerichtet werden.

Im Rathaus ist die Raumnot so groß, dass man zeitweilig sogar ins Auge gefasst habe, Arbeitsplätze auf den Fluren einzurichten, berichtete Erster Samtgemeinderat Arndt-Christoph Föcks am Montag im Haushaltsausschuss. „Wir hätten die Schreibtische dann vom eigentlichen Flur mit spanischen Wänden getrennt“, sagte er. Diese Idee habe man aber verwaltungsintern als wenig praktikabel angesehen und recht schnell wieder verworfen.

In die politische Diskussion gebracht werden soll jetzt ein anderer Vorschlag aus der Verwaltung: „Wir möchten gern die ehemalige Neuapostolische Kirche in eine Art Bürgerservicebüro umbauen“, sagte Föcks. Ins Gebäude an der Dalldorfer Straße, das bereits der Samtgemeinde gehört, könnten besonders bürgernahe Dienstleistungen umziehen, etwa Meldewesen und Standesamt oder auch die Abteilung für Steuern und Abfallbeseitigungsgebühren. „Eben alles, was häufig von unseren Bürgern in Anspruch genommen wird“, sagte Föcks.

Die ehemalige Neuapostolische Kirche, übrigens in direkter Nachbarschaft zur Polizei, liege zwar auch nicht zentral im Dorf. „Sie ist aber für viele Bürger deutlich besser zu erreichen als unser Rathaus in Randlage“, sagte Föcks. Zudem könnte man dort, ebenfalls im Interesse der Bürger, mit „abweichenden Öffnungszeiten experimentieren“, sagte der Erste Samtgemeinderat. Der Umzug in Büros, die mit dem Nötigsten ausgestattet sind, könnte noch in diesem Jahr erfolgen. Im Nachtragshaushalt stehen dafür 50.000 Euro bereit.

rn

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