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Meinersen Paten stehen Flüchtlingen zur Seite
Gifhorn Meinersen Paten stehen Flüchtlingen zur Seite
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20:00 10.03.2016
Ankunft in Ehra Lessien: In Hillerse betreuen ehrenamtliche Helfer Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. Quelle: Michael Uhmeyer

Täglich Sprachunterricht, Begleitung beim Einkaufen, Unterstützung bei Arztbesuchen oder Behördengängen...: „Die erste Familie, die in der Samtgemeinde Meinersen in einer externen Wohnung untergebracht ist und von einem Flüchtlingspaten begleitet wird, stammt aus Syrien,“ sagt Frank Ahrens. Der 50-Jährige macht sich in einem 14-köpfigen Helferteam in Hillerse stark für Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind.

„Die syrische Familie kommt aus Aleppo, aus der Stadt, die vom Krieg verwüstet wurde“, berichtet Ahrens. Im Dezember seien die Eltern mit den drei Kindern im Alter von sechs, vier und zwei Jahren nach Deutschland gekommen, vor vier Wochen nach Hillerse. Dort kümmert sich Ahrens jetzt als Flüchtlingspate um diese Familie.

Genauso hilft eine in Hillerse lebende 70-jährige Frau. „Sie hat arabisch studiert und erteilt den Syrern täglich eine Stunde Sprachunterricht - mit großem Erfolg, sie lernen schnell“, betont er. Die Hillerser Helfer kümmern sich auch um den Schulbesuch der Kinder, sie knüpfen Kontakte zu Jugendamt und Kitas, begleiten bei Einkäufen, Behördengängen, Arztbesuchen, sagt Ahrens. Er engagiere sich zudem als Koordinator und knüpfe die Fäden zur Samtgemeinde Meinersen und zum Landkreis. Dabei könne sich der 50-Jährige seine Zeit einteilen: „Ich arbeite zu Hause und betreue für Life Concepts Kirchröder Turm eine Wohngruppe.“ Parallel dazu habe er die Patenschaft für diese syrische Familie übernommen, die - intensiv betreut - bereits nach vier Wochen in Hillerse gute Fortschritte vorweise.

Intensivere Betreuung ist laut Frank Ahrens für die zweite Flüchtlingsgruppe erforderlich, die ebenfalls in Hillerse Unterkunft fand. „Es sind 15 Personen aus Afghanistan“, erzählt er. Die Pässe dieser Menschen seien in Griechenland verloren gegangen, sie würden weder Deutsch noch Englisch sprechen und entstammten einem völlig anderen Kulturkreis. „Wir müssen sie alphabetisieren, anhand von Bildern die Sprache üben.“ Dolmetscher gebe es vor Ort für diese Menschen aus Afghanistan nicht. „Ohne Sprachebene stoßen wir an unsere Grenzen, das ist für uns als Helfer eine schwierige Situation“, sagt der Flüchtlingspate. Bis zum Monatsende erwarte die Samtgemeinde Meinersen 300 Flüchtlinge. Aufgeteilt auf die Orte in der Samtgemeinde Meinersen, „müssten wir in Hillerse dann mit der Aufnahme von etwa 50 Personen rechnen“, meint Ahrens. Da vor Ort derzeit kaum Wohnraum zur Verfügung stehe, halte er es durchaus für möglich, dass der Landkreis vielleicht eine Turnhalle belege. „Es gibt viele Menschen, die helfen und Verantwortung für Flüchtlinge übernehmen wollen“, gibt sich Ahrens zuversichtlich. So habe das Hillerser Team in der Freikirchlichen Gemeinde in der Rolfsbütteler Straße 10 eine Sammelstelle für Kleinspenden eingerichtet. Spielzeug, Schuhe, Kleidung können abgegeben werden. Dort treffen sich zudem jeden Donnerstag um 15 Uhr die Helfer zum Austausch. „Interessierte sind dabei willkommen“, sagt Ahrens, der auch unter Tel. 05373-9219840 informiert.

 hik

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