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Olympische Ringe als Mais-Labyrinth

Höfen Olympische Ringe als Mais-Labyrinth

Höfen. Ein Bett im Maisfeld oder Wilder Westen? Der Familienrat Malte, Sönke, Imke und Hinnerk Bode-Kirchhoff entschied sich zum Schluss für ein Maislabyrinth im Zeichen der olympischen Ringe.

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Besuch aus Celle: Eine Gruppe unbegleiteter Flüchtlinge war mit Holger Surborg (5.v.l.) und Martin Evers (4.v.r.) im Maislabyrinth von Hinnerk Bode-Kirchhoff (gelbes Hemd).

Quelle: Christina Rudert

Imke Bode-Kirchhoff zeichnete den Plan auf Millimeterpapier und ging voran, ihr Mann folgte mit dem Balkenmäher durch den Mais. Am Samstag kamen die ersten Besucher.

Elfi Klukas hatte ihren Enkel Mateo und dessen Freund dabei. „Das Labyrinth war gar nicht so einfach. Zwei der zehn Fragen haben wir nicht gefunden“, erzählte sie, während Mateo auf dem Rad den Pump-Treck ausprobierte und feststellte: „Ganz schön anstrengend.“ „Wer alle Fragen beantwortet, nimmt an der Verlosung eines Wochenendes auf dem Bauernhof teil“, erklärte Bode-Kirchhoff. Bogenschießen und Volleyball wollten Mateo und sein Freund noch mitmachen, auf dem Trecker hatten sie schon gesessen. „Badesachen für den Strohballenpool haben wir leider nicht dabei“, bedauerte Elfi Klukas.

Ebenfalls zu Besuch war eine Gruppe von neun unbegleiteten Flüchtlingen mit Holger Surborg und Martin Evers von der Caritas in Celle. „Ich war privat mit meinen Söhnen schon öfter hier“, sagt Surborg. „Das ist so ein tolles Konzept, antikommerziell und familiär“, freute er sich, den Jugendlichen etwas Besonderes bieten zu können. Nachdem alle aus dem Labyrinth zurück waren, wurde gegrillt.

Bode-Kirchhoff will das große Interesse - um die 2000 Besucher kommen pro Saison - für Öffentlichkeitsarbeit nutzen: „Ich plane sonntags Treckerfahrten, bei denen ich über die Landwirtschaft informiere.“ Deshalb gibt‘s im zweiten Labyrinth, „in dem man sich durchaus etwas verfransen kann“, Infos und Fragen zum Thema Mais.

Wegen zahlreicher Diebstähle im vorigen Jahr hat sich die Familie übrigens etwas einfallen lassen: Gänse bewachen das Gelände. „Die machen ziemlichen Krach, wenn jemand nachts kommt.“

Das Maislabyrinth ist bis zum 3. Oktober täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

tru

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