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Nutrias am Naturlehrpfad verschwunden

Meinersen Nutrias am Naturlehrpfad verschwunden

Meinersen. Etwa 60 Nutrias tummelten sich zeitweise am Meinerser Naturlehrpfad. Jetzt sind sie verschwunden. Spaziergänger vermissen sie, Naturschützer wissen nicht, wo die Tiere geblieben sind. Es ist ein Rätsel.

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Seit acht Wochen vom Meinerser Naturlehrpfad verschwunden: Spaziergänger vermissen die Nutrias, die schon fast handzahm waren.

Quelle: Stefan Thomas

Fast handzahm zählten sie für Spaziergänger wie Ann-Katrin Jäger aus Meinersen zu „den Hinguckern“ am Naturlehrpfad in Meinersen. Jetzt habe sie festgestellt, dass seit etwa acht Wochen keines der etwa 60 Nutrias mehr vor Ort ist. „Sie werden vermisst, zumindest von uns“, teilt sie mit. Sie möchte gern mehr über den Verbleib der Biberratten erfahren, die so zutraulich waren, dass Spaziergänger sie fast streicheln konnten (AZ berichtete).

„Es ist komisch, dass alle verschwunden sind, uns ist nichts darüber bekannt“, sagt Bärbel Rogoschik, Leiterin des Leiferder Artenschutzzentrums. „Wir waren ein paar Tage verreist. Als wir jetzt zurück kamen, war keines der Tiere mehr zu sehen“, wundert sich auch Iris Bösenberg über das Verschwinden der Tiere. Zahlreich seien sie im Vorfeld an der Oker aufgetaucht. Und wenn sie auch viele Pflanzen kahl gefressen hätten, so sei sie doch „richtig traurig“ über das Verschwinden der zutraulichen Nutrias, sagt Iris Bösenberg. Von anderen Anliegern habe sie gehört, dass einzelne Tiere in Richtung der Gräben gezogen seien, berichtet sie. Weitere Tiere seien unter der blauen Brücke gesehen worden.

Wohin und warum die große Nutria-Gruppe vom Okerlauf am Naturlehrpfad verschwunden ist, kann auch Reinhard Meyer nicht sagen. Der Chef der Nabu-Gruppe in der Samtgemeinde Meinersen weiß jedoch, dass diese Tiere mittlerweile an fast allen Gewässern in der Samtgemeinde Meinersen vorkommen. Er weiß: „Am gesamten Okerverlauf zwischen Ahnsen und Müden, in Hahnenhorn, in Bokelberge, am Kanal in Müden, am Holzenteich und auch am Lütchen See in Flettmar fühlen sich diese Tiere heimisch.“

hik

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