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Neues Integrationsbüro mit fünf Mitarbeiterinnen

Meinersen Neues Integrationsbüro mit fünf Mitarbeiterinnen

Verstärkung für die Flüchtlingshilfe in Meinersen: Fünf neue Mitarbeiterinnen beraten einmal wöchentlich im neuen Integratinsbüro in der Schmiedestraße 9. Die Bundesfreiwilligendienstlerinnen kümmern sich außerdem um die Aufnahme von Flüchtlingen, helfen bei Behördengängen, Arztbesuchen und Sprachkursen.

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Im neuen Integrationsbüro: Erifili Athanasiadis-Gudara (v.l.), Dr. Gisela Steiner, Teresa Sagrero, Nicole Pahlmann, Samya Demir und Lutz Hesse.

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. Weitere Helfer verstärken jetzt die Maschen des breit geknüpften Netzwerks der Flüchtlingshilfe in der Samtgemeinde Meinersen: Es sind fünf Mitarbeiterinnen, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) halbtags für eine Aufwandsentschädigung aktiv sind. Lutz Hesse, Leiter des Fachbereichs Bildung und Soziales, stellte sie gestern auf AZ-Anfrage vor. Im neuen Integrationsbüro in der Wohnung am Jugendtreff Meinersen, Schmiedestraße 9, werden sie ab 1. März jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr auch Sprechzeiten anbieten.

Auf eine „tolle Kompetenz“ verweist Hesse mit Blick auf die fünf aktiven Bundesfreiwilligendienstlerinnen. So arbeiten in ihrem Kreis allein drei ausgebildete Integrationslotsen mit. Hesse nennt dazu individuelle Tätigkeiten: Demnach unterstützt Nicole Pahlmann die Sprachlernklasse der Hauptschule Meinersen, und sie betreut zwei afghanische Familien in Hillerse. Teresa Sagrero arbeitet als Übersetzerin und hilft bei neu zugewiesenen Flüchtlingen in Meinersen. Außerdem ist sie mit Pastorin Julia Flanz von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde aktiv im Kinder-Spielkreis „stay und play“. Samya Demir hilft ebenfalls in der Sprachlernklasse der Grundschule aus, außerdem übersetzt sie ins Kurdische und Arabische. Dr. Gisela Steiner hilft bei Neuzuweisungen in Leiferde, und sie betreut dort Flüchtlingsfamilien. Erifilli Athanasiadis-Gudara kümmert sich um die Organisation von Netzwerktreffen, ist Ansprechpartnerin für Sprachkurse der Kreisvolkshochschule und koordiniert die Zuweisungen mit dem Landkreis Gifhorn.

Alle fünf gemeinsam kümmern sich um die Aufnahme der Flüchtlinge. Sie helfen bei deren gesellschaftlicher Orientierung und Integration im Alltag, zum Beispiel bei Behördengängen oder Arztbesuchen, Eingliederung in Sprachlernklassen oder bei der Vorbereitung von Sprachkursen. Aktiv sind sie auch bei der Unterstützung bürgerlichen Engagements wie der Organisation von Netzwerktreffen oder der Kooperation mit dem Flüchtlingshilfeverein und den Arbeitskreisen der Gemeinden.

hik

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