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Neue Großprojekte erst wieder ab dem Jahr 2020

Samtgemeinde Meinersen Neue Großprojekte erst wieder ab dem Jahr 2020

Die Samtgemeinde Meinersen will für das kommende Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Das gelingt aber wohl nur, wenn gespart wird. Die Verwaltung will deshalb erstmal nur zwei Großprojekte umsetzen.

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Meinersen: Der Anbau an den Kindergarten Schulstraße ist eines der wenigen verbliebenen Projekte im Haushalt der Samtgemeinde für 2018.
 

Quelle: Chris Niebuhr

Meinersen.  Die Samtgemeindeverwaltung Meinersen hat dem Haushaltsausschuss nun in erster Lesung erneut einen ausgeglichenen Etatentwurf vorgelegt. Und auch die Samtgemeindeumlage für das Jahr 2018 soll demnach weitestgehend stabil bleiben. Als nächstes beraten die Fraktionen und Fachausschüsse.

Allerdings betonte Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka, dass man in den kommenden beiden Jahren keine großen neuen investiven Projekte angehen sollte. „Wir raten zu Sabbatjahren. Ziel muss es sein, mit dem Haushalt verantwortbar leistungsfähig zu bleiben. Und auch im Jahr 2019 möchten wir ohne Nettoneuverschuldung auskommen“, sagte Montzka. Erst ab dem Jahr 2020 sollte wieder über neue Großprojekte nachgedacht werden, weil ein guter Teil der Kredittilgung dann gelaufen sei. Lediglich der Anbau an den Kindergarten Schulstraße in Meinersen und der Ausbau der Müdener Gemeindeverbindungsstraße Bäckerweg seien noch vorgesehen für 2018.

Der Etatentwurf für nächstes Jahr sieht einen ausgeglichenen Haushalt vor mit einem Gesamtvolumen von 19,5 Millionen Euro im Ergebnishaushalt und 21,7 Millionen Euro im Finanzhaushalt. Vorsorglich ist eine Kreditaufnahme von bis zu zwei Millionen Euro eingeplant worden. Zudem hat eine Überprüfung ergeben, dass die Verwaltung zwölf neue Stellen schaffen muss, um allen Aufgaben gerecht zu werden. Montzka erläuterte, für 2018 habe man im Stellenplan zunächst sieben neue Stellen vorgesehen. Gleichzeitig werde aber die Bauunterhaltung um 200.000 Euro heruntergefahren, um keinen zu starken Effekt auf die Samtgemeindeumlage zu verursachen. „Die Umlage muss so nur moderat steigen von 8,4 Millionen Euro auf 8,6 Millionen Euro“, sagte Montzka.

Von Chris Niebuhr

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