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Meinersen Die Streuobstwiese ist fertig
Gifhorn Meinersen Die Streuobstwiese ist fertig
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08:01 06.06.2018
Gemeinschaftsaktion von Jägern und Naturschützern: Die Streuobstwiese Wieckerskamp in Flettmar wurde jetzt fertiggestellt. Quelle: privat
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Flettmar

„Die Streuobstwiese Wieckerskamp in Flettmar ist fertiggestellt“, sagte Reinhard Meier von der Nabu-Gruppe in der Samtgemeinde Meinersen nach getaner Arbeit. Gut zu tun hatten alle beteiligten Akteure. Sie zogen Zäune, pflanzten Hecken und Bäume, sorgten für Bewässerung, stellten Nistkästen auf. Auch die Freiwillige Feuerwehr Flettmar war dabei im Einsatz.

Meier listet im Detail auf, was Nabu-Mitglieder und Jäger für die Anlage der Streuobstwiese in Angriff genommen haben. So wurden 480 Meter Wildschutzzaun gezogen. Auf gleicher Länge wurde eine doppelreihige Wildstrauchhecke als Hegebusch gepflanzt.

40 Hochstammobstbäume

Außerdem brachten die Männer 40 Hochstammobstbäume mit jeweils zwei Haltepfählen in die Erde. Aufgestellt wurde zudem ein Brunnen mit Blechgartenhaus und die Aktiven sorgten per 450 Meter Wasserzuleitung für eine automatische Bewässerung für alle Obstbäume sowie eine 700 Meter lange Wasserzuleitung für die Hegebüsche.

„Ein Großteil der restlichen Fläche wurde laut Meier als „strukturreiche Blühwiese für Rebhuhnschutz“ angelegt. Außerdem installierten sie drei Ansitzstangen, einen Turmfalkenkasten, Nistkästen für Hornisse und Gartenrotzschwanz sowie Stein- und Holzhaufen für Eidechsen, Schlangen und Blindschleichen.

Materialkosten von 7363 Euro

Die Materialkosten für die Anlage der Streuobstwiese vor den Toren Flettmars belaufen sich Reinhard Meier zufolge auf 7363 Euro. An Eigenleistung erbrachten Jäger und Nabu-Leute 2250 Einsatzstunden.

Gemeinschaftsaktion von Jägern und Naturschützern: Die Streuobstwiese-Wieckerskamp in Flettmar wurde jetzt fertiggestellt. Quelle: privat

Unterstützt wurde die Aktion von Bingo mit 1700 Euro, von der Sparkasse mit 2000 Euro. Den Rest finanzierten die Jäger Flettmar II und die Nabu-Vertreter gemeinsam mit den Revierpächtern Mathias Hage und Otmar Hauck.

Hauck wies dabei auf den bestehenden Biotopverbund hin. Wie „Trittsteine für die Natur“ bestehen demnach sechs Streuobstwiesen verteilt im Einzugsbereich. So zeigte er unter anderem eine Streuobstwiese mit Obstbäumen, Teich und Wiese, die im Jahr 2015 ebenfalls bei Flettmar angelegt wurde. Dort finden sich nicht nur wilde Orchideen, sondern auch Rebhühner. Diese Tiere, die laut Hauck akut vom Aussterben bedroht sind, stehen als Indiz für eine intakte Natur.

Bewerbung um Umweltpreis

Mit dem „Biotopverbund als herausragendes Vernetzungsprojekt für Niedersachsen“ bewerben sich die Akteure aus Flettmar und Umgebung für den Niedersächsischen Umweltpreis 2018 der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, die damit herausragende Projekte würdigt, die zu einer erfolgreichen Biotopvernetzung beigetragen haben.

Von Hilke Kottlick

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