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Nach tödlichem Unfall: Erneut Tempo 50 gefordert

Meinersen Nach tödlichem Unfall: Erneut Tempo 50 gefordert

Meinersen. „Klare Regeln sind das Wichtigste, sie sorgen für Sicherheit im Verkehr“, ist Thomas Spanuth überzeugt. Der CDU-Fraktionschef im Meinerser Gemeinderat traf sich jetzt mit Mitgliedern seiner Fraktion und Vertretern der Grünen zum Ortstermin am Meinerser Gajenberg.Sie forderten erneut für den dortigen 70er-Bereich an der Schule „Tempo 50, besser noch 30“.

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Ortstermin am Meinerser Gajenberg: Zur Begutachtung trafen sich dort Heinrich Beutner (v.l.) Pesi Daver, Thomas Spanuth, Karl-Heinrich Niebuhr, Ingrid Seffer und Hans-Joachim Hoffmann.

Quelle: Hilke Kottlick

Bereits im Jahr 2010 hatte der Meinerser Gemeinderat einstimmig die Geschwindigkeitsreduzierung von 70 auf 50 oder 30 Kilometer pro Stunde für den Bereich des Schulzentrums Am Gajenberg einschließlich der Landesstraße beschlossen.

Gescheitert ist die Umsetzung Spanuth zufolge bis dato am zuständigen Landkreis Gifhorn, der nach wie vor an der 70er-Geschwindigkeit festhalte. „Je geringer das Tempo ist, umso weniger Unfälle gibt es, und wo ist das wichtiger als hier am Schulzentrum“, meinten auch Ingrid Seffer und Karl-Heinrich Niebuhr aus der CDU-Fraktion. Die Maßnahmen, die nach dem tödlichen Unfall Am Gajenberg im Zug einer Verkehrsschau beschlossen und zum Teil bereits umgesetzt wurden, seien nicht ausreichend, ergänzte Heinrich Beutner (CDU). Er plädierte dafür, den Radweg von Meinersen nicht wie geplant mit einer Verschwenkung zu versehen, sondern schnell und unproblematisch mit einer Schikane, „die bremst jedes Kind aus“, meinte er mit Blick auf die zu schnell auf den Ampelüberweg zufahrenden Radfahrer. hik

Während des Ortstermins Am Gajenberg in Meinersen verwies CDU-Fraktionschef Thomas Spanuth auch auf die Parkplatzsitution am Schulzentrum, sie gefährde Schüler und Lehrer, sagte er. Laut Bedarfsermittlung des Landkreises bestehe keine Parkplatznot, so Grünenchef Hans-Joachim Hoffmann und Fraktionskollege Pesi Daver. Die Realität sehe jedoch ganz anders aus – „die Parkplätze reichen hinten und vorne nicht“, meinten CDU- und Grünen-Vertreter. Ein Parkplatz für fünf Gymnasiasten über 18 laute die Rechnung. Dabei fehlen Hoffmann zufolge unter anderem die Autos der Mensa-Besatzung, des Hausmeisters, des Sozialarbeiters oder der Jugendpflege-Mitarbeiter. Und die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto abholen, seien gar nicht mitgerechnet. Spanuth ergänzte, dass die Anlage von „25 Parkplätzen in Schotterbauweise hinter der großen Turnhalle mit 23.000 Euro“ veranschlagt sei. Unklar sei indes, wer die Finanzierung übernehme. Er versicherte jedoch abschließend: „Die Beschlüsse sind längst gefasst, wir bleiben am Ball.“

hik

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