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Meinersen Nabu versorgt 2169 Pflegetiere
Gifhorn Meinersen Nabu versorgt 2169 Pflegetiere
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15:00 26.02.2016
Jahresbilanz im Nabu Artenschutzzentrum: Bärbel Rogoschik mit einer Köngisnatter. Quelle: Hilke Kottlick
Leiferde

„Wir sind froh, dass wir das Jahr überlebt haben“, meinte Rogoschik angesichts eines Sommers, den Trockenheit und Hitzewelle bestimmen. „Da gab es wenige Insekten, entsprechend viele Jungvögel mussten Rogoschik zufolge versorgt werden. „Fütterzeit ist harte Arbeit“, sprach sie von „7000 Fütterungen täglich“.

Wildvögel stellten mit 1361 Vertretern die größte Gruppe der Pflegetiere. Aber auch 305 Säugetiere wurden versorgt, darunter ein ausgebüchstes Erdmännchen und 170 Igel. Die Zahl von 179 Reptilien nannte Joachim Neumann. Der Bestand sei auf „beständig hohem Niveau“. Da sie sich nur schwer an Zoos vermitteln lassen, sprach Neumann von einer „Menge, die sich im Zentrum staut“. Als „grauenhaft“ bezeichnete Rogoschik in dem Zusammenhang Tierbörsen. Dort seien Schlangen oder Spinnen für wenig Geld erhältlich. Genauso seien sie längst auch per Mausklick im Internet bestellbar. Ihre Forderung: „Ein „Haltungsführerschein für solche Tiere“.

„Wir bemühen uns ständig, Geld für das Zentrum zu beschaffen“, forderte Uwe-Peter Lestin zur Mitgliedschaft im Förderkreis auf. Er verwies auf das Storchenfest. 5000 Besucher hätten die knappe Kasse etwas gefüllt. Zugleich blickte Lestin voraus auf das diesjährige Fest, das für den 17. April, von 11 bis 17 Uhr geplant ist.

Bu: Jahresbilanz im Nabu Artenschutzzentrum: Bärbel Rogoschik mit einer Köngisnatter. Kottlick

BU Ausgebüchst: Auch ein Erdmännchen wurde in Leiferde versorgt.

hik

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