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Meinersen Nabu nimmt in Leiferde 2414 Tiere auf
Gifhorn Meinersen Nabu nimmt in Leiferde 2414 Tiere auf
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13:20 11.03.2018
Jahresbilanz: Hans-Joachim Neumann und Bärbel Rogoschik berichteten von der Arbeit im Nabu-Artenschutzzentrum.  Quelle: Hilke Kottlick
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Leiferde

 Im Rekordjahr 2008 waren es 2486 Tiere. Rogoschik zog am Freitag gemeinsam mit Mitarbeiter Hans-Joachim Neumann Jahresbilanz. „Wir sind froh, dass wir das Jahr hinter uns gebracht haben, es war knatterhart“, sagte sie.

Die Zahl der Pflegetiere hätte laut Neumann noch höher ausfallen können. „Aber wegen der Vogelgrippe wurden anderthalb Monate lang keine Vögel bei uns aufgenommen.“ Den größten Zuwachs hatte das Zentrum „im Bereich der Reptilien mit 539 Tieren“, ergänzte Rogoschik. Das sei auf „einige Beschlagnahmungen aus tierschutzrechtlichen Gründen“ zurück zu führen. Dabei befürchtete sie, „dass die Gruppe der Reptilien uns vermutlich auch in Zukunft beschäftigen wird, da ihre Haltung in Privathand immer noch äußerst beliebt ist“.

Storch würgt Gummibänder aus

Die größte Gruppe der zu versorgenden Tiere waren die Vögel, die es laut Rogoschik „auf 1381 Tiere aus 91 Arten brachten“. Von ihnen sei jedes zehnte Tier ein Greifvogel gewesen, dabei zählten wiederum die Turmfalken mit 65 Vertretern zu den häufigsten Pfleglingen. Aber auch 37 Eulen und darunter zehn Waldkäuze fanden Aufnahme im Nabu-Zentrum. Vom Weißstorch wurden 42 Vertreter in Leiferde gepflegt. Darunter war laut Rogoschik wieder ein Storch, „der im Lauf der Behandlung Gummibänder ausgewürgt hat“. Gleiches hatte sie bereits 2015 beobachtet. „Wahrscheinlich verwechseln Störche die Gummibänder mit Würmern“, vermutete sie. Bei den Säugetieren wurden 419 Vertreter in 24 Arten gepflegt, darunter zahlreiche Igel. Für eine große Überraschung sorgten dabei 13 Wildkatzen, die aus ganz Niedersachsen aus unterschiedlichsten Gründen nach Leiferde gebracht wurden.

Die meisten Pfleglinge stammen laut Rogoschik aus dem Landkreis Gifhorn. Aber auch aus anderen Kommunen seien Pflegetiere nach Leiferde gebracht worden – aber es seien keinerlei Spenden oder finanzielle Unterstützung geflossen, bemängelte Uwe-Peter Lestin, Chef des Förderkreises des Nabu-Artenschutzzentrums.

Von Hilke Kottlick

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