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Meinersen Nabu: Igel-Jungtiere in der freien Natur lassen
Gifhorn Meinersen Nabu: Igel-Jungtiere in der freien Natur lassen
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19:15 06.09.2016
Igel-Jungtier: Die Stacheltierer werden leider oft vorschnell aus der Natur entnommen, warnt der Nabu.
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„Werden Igelunterschlüpfe aufgedeckt, so ist das Nest mit den Jungen gleich wieder zuzudecken“ rät Bärbel Rogoschik vom Artenschutzzentrum.

„Igel stehen unter Schutz und das Muttertier muss die Chance haben, sich um ihre Jungen zu kümmern.“ Gerade junge Igel werden leider vorschnell aus der Natur entnommen, obwohl die Tiere durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt werden und eigentlich nur in Ausnahmesituationen in Pflege genommen werden dürfen. Was viele Menschen nicht wissen: 80 Prozent der Igel werden im August und September geboren. Die Jungtiere müssen sich somit in den Herbstmonaten ihr Überwinterungsgewicht erst anfuttern. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass junge Igel artuntypisch tagsüber auf Nahrungssuche gehen. Unterstützen kann man sie durch hochwertiges Hunde- oder Katzennassfutter sowie Wasser. Vielmehr profitieren die Tiere jedoch durch „naturbelassene Gärten mit Unterschlupfmöglichkeiten und Winterquartieren in Form von Buschwerk, Laub- oder Reisighaufen sind ideal“, erklärt Rogoschik. Zusätzlich kann der Garten igelsicher gestaltet werden, indem Kellerschächte, -treppen oder Gruben abgedeckt werden. Eine Ausnahmesituation, in der ein Igel in Pflege genommen werden darf, besteht bei verletzten, kranken oder apathischen Tieren. In diesem Fall kann das Nabu-Artenschutzzentrum oder das Igelhaus in Laatzen kontaktiert werden. Infos bietet die Broschüre „Der Igel - Artenschutz vor der Haustür“ gegen Einsendung von sechs Briefmarken zu 70 Cent beim NABU Niedersachsen, Stichwort „Igel“, Alleestr. 36, 30167 Hannover, bestellen.

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