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Meinersen Nabu-Gruppe seit 30 Jahren für Naturschutz
Gifhorn Meinersen Nabu-Gruppe seit 30 Jahren für Naturschutz
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00:16 27.08.2016
Reinhard Meier blickt zurück auf 30 Jahre Naturschutzarbeit: Die Nabu Gruppe der Samtgemeinde Meinersen lädt für Sonnabend in den Oheweg nach Müden ein. Quelle: Hilke Kottlick
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Am kommenden Samstag, 27. August, blicken sie zurück auf den Beginn ihrer Gruppe, die seit 30 Jahren besteht. Für die Naturschützer Anlass, ab 12 Uhr mit Getränken und Speisen vom Grill zu feiern und mit interessierten Gästen Visionen für die Verbesserung von Natur und Umwelt zu diskutieren.

„Die Nabu Gruppe Samtgemeinde Meinersen ist im Kreisverband Gifhorn mit mehr als 1000 Mitgliedern eine der stärksten und aktivsten Gruppen“, erklärt Reinhard Meier, von Beginn an Vorsitzender der Gruppe. Meier wird im Rahmen seiner Begrüßung zum 30-Jährigen erläutern, dass Naturschutzarbeit auf „Pflege und Erhalt des Bestands ausgerichtet ist und ein kleiner Teil sich mit neuen Projekten befasst“.

Dementsprechend gründete die Gruppe Arbeitsgemeinschaften, die sich mit dem Schneiteln von Kopfweiden befassen, mit der Anlage von Streuobstwiesen, der Kartierung von Fledermäusen, Kiebitzen, Tauben, Nachtigallen, Hornissen, Turmfalken, Uferschwalben und seit zehn Jahren auch den von - so Meier - samtgemeindeweit bislang neun Rotmilanen. Weiterhin wurden zudem sieben Storchennester gebaut. Besonderes Augenmerk galt den Schleiereulen, die seit 1986 beringt werden. „Im Jahr 2007 verzeichneten wir hier den Spitzenwert von 191 Exemplaren“, sagt Meier.

In diesem Jahr schrumpften die Bestände auf ganze 18 beringte Jungtiere, nennt er dramatisch zurückgehende Zahlen. Wegen gespritzter Felder und extensiven Maisanbaus gibt es laut Meier kaum mehr Mäuse - Hauptnahrungsquelle der Schleiereulen. „Vor 30 Jahren hat noch keiner an Biogas- oder Windenergieanlagen mit 200 Metern Höhe gedacht“, resümiert der Nabu-Chef. Die Abwägung für Mensch, Flora und Fauna erfolgt laut Meier in der Regel erst im Nachgang.

Sie bringe besondere Herausforderungen gerade für den Naturschutz, „und denen müssen wir uns stellen“.

hik

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