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Meinersen „Sind unsere Kinder in Gefahr?“
Gifhorn Meinersen „Sind unsere Kinder in Gefahr?“
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20:00 04.12.2018
Unplanmäßiger Halt: Am 13. November musste ein Bus der VLG auf der B 188 zwischen Gifhorn und Meinersen wegen Rauchentwicklung stoppen. Quelle: Cagla Canidar (Archiv)
Hillerse

Die Vorfälle ereigneten sich in den vergangenen vier Wochen in der Samtgemeinde Meinersen, teilt die Hillerserin mit. Auf Bitten ihrer Kinder, die als Fahrschüler die Busse nutzen, möchte sie namentlich nicht genannt werden.

Probleme beim Abbiegen

So kam es am Montag, 5. November, zu Problemen bei der Linie 143. Nach Abfahrt am Schulzentrum Meinersen habe der Bus kaum den Wendehammer in Ohof geschafft, es habe merkwürdig gerochen und gequalmt. „Die ersten Kinder sind dort schon ausgestiegen und haben sich von ihren Eltern abholen lassen“, teilt sie mit. Im weiteren Fahrtverlauf habe der Bus mehrfach Probleme beim Linksabbiegen gehabt und sei letztlich stehen geblieben.

Bus heiß gelaufen

Der nächste Vorfall dann am Montag, 12. November. Ein Bus nach Müden startete gar nicht erst in Meinersen, weil er laut Busfahrerin heiß gelaufen war. Und am Dienstag, 13. November, stoppte die Fahrerin einen VLG-Linienbus auf der B 188 zwischen Gifhorn und Meinersen wegen Rauchentwicklung (AZ berichtete).

„Werden die Busse nicht gewartet?“

„Als Eltern fragt man sich bei der Anhäufung, was da gerade schief läuft“, meint die Hillerserin. „Sind unsere Kinder inzwischen in Gefahr, wenn sie die Busse nutzen?“, fragt sie und ergänzt: „Werden die Busse nicht regelmäßig gewartet oder werden die ältesten Fahrzeuge auf diesen Linien eingesetzt, auf denen fast ausschließlich Schüler befördert werden?“.

Technische Probleme ursächlich

„In allen Fällen waren technische Probleme ursächlich, die sich zufälligerweise alle im Raum Meinersen massiert haben“, antwortet VLG-Chef Heidenreich auf die Vorwürfe. „Am 5. November war die Lenkunterstützung an einem Fahrzeug ausgefallen, so dass nur mit reduziertem Tempo gefahren werden durfte und der Bus schließlich ausgetauscht wurde“, teilt er mit. Am 12. November lag dem Geschäftsführer zufolge eine Getriebestörung vor, so dass das Fahrzeug im Laufe des Tages ausgetauscht wurde. Am Montag, 19. November, war dann laut Heidenreich „eine verstopfte Kompressorleitung schuld daran, dass sich ein leichter Rauch entwickelte, woraufhin die Fahrerin das Fahrzeug vorsorglich stoppte.“

Mehr als sieben Millionen Kilometer pro Jahr

Solche technischen Störungen können laut Heidenreich im Laufe des Lebensalters eines Fahrzeugs entstehen. Die VLG fahre im Jahr mehr als sieben Millionen Kilometer mit etwa 120 Bussen. Bei diesen Laufleistungen seien „trotz umfangreicher Fahrzeugwartungen einzelne technische Fahrzeugstörungen nicht vermeidbar. „Das sich diese im Raum Meinersen konzentrierten, ist zufälliger Natur.“

Von Hilke Kottlick

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