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Meinersen Zeit drängt in Müden beim Ausbau zweier Wirtschaftswege
Gifhorn Meinersen Zeit drängt in Müden beim Ausbau zweier Wirtschaftswege
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06:00 14.02.2019
Molkereiweg in Müden: Die Sanierung kann starten – mit EU-Förderung in Höhe von 119.250 Euro. Quelle: Hilke Kottlick
Müden

Nach der Notwendigkeit, den Molkereiweg auszubauen, erkundigte sich zu Beginn der Zuhörer Rudolf Schrader. „Warum werden die Anlieger zur Finanzierung mit heran gezogen?“, fragte er.

„Die Gemeinde hat die Verkehrssicherungspflicht, entweder wir reparieren oder sperren den Weg“, erläuterte Ausschuss-Chef Kai Krüger (CDU). „Der Rat hat einstimmig beschlossen – fließt Förderung, dann gehen wir ran“, ergänzte Werner von Grünhagen (SPD).

Großzügige Ratenzahlungen

„Die Gemeinde hat die Unterhaltungspflicht, sie hat aber 40 Jahre nichts gemacht“, kritisierte Einwohner Dirk Otte. Er erkundigte sich, ob Besitzer zweimal zur Kasse gebeten werden, wenn ihr Grundstück an zwei sanierungsbedürftigen Straßen liegt. Das bestätigte Bürgermeister Horst Schiesgeries, der als Zuhörer an der Sitzung teilnahm. Er betonte auch: „Wir wollen keine Härtefälle schaffen und kommen Anliegern mit großzügen Ratenzahlungen entgegen.“

119.250 Euro Förderung für Molkereiweg

Jörg Vogt, Bauamtsmitarbeiter, stellte den Ausbau des Molkereiwegs und der Alten Poststraße vor. Danach betragen die Baukosten für den Molkereiweg 206.000 Euro, die Förderung beläuft sich auf 119.250 Euro, die Gemeinde trägt 60 Prozent – rund 46.450 Euro –, und die Anlieger werden mit 40 Prozent – etwa 42.300 Euro – zur Kasse gebeten.

246.000 Euro Förderung für Alte Poststraße

Die Kosten für die Alte Poststraße betragen 350.516 Euro, die Förderung liegt bei 246.000 Euro, die Anlieger zahlen etwa 57.700 Euro und die Gemeinde 87.000 Euro. Die Wege werden laut Vogt in Asphaltbauweise ausgebaut. Dabei drängt die Zeit. Die Förderung fließt nur, wenn die Wege bis Ende Juni ausgebaut sind. Der Ausschuss votierte mit einer Enthaltung für den Ausbau.

Barrierefreier Umbau von vier Bushaltestellen

Weiterhin ging es um den barrierefreien Umbau von insgesamt vier Bushaltestellen in Gilde, Flettmar und zwei in Müden „Barrierefreiheit ist beschlossen“, betonte dazu Karl-Heinz Karp (CDU). Er verwies auf „den Einstieg in Richtung Gifhorn“. Die Empfehlung fiel einstimmig aus.

„Wir dürfen uns der neuen Mobilität nicht verschließen“

Gleich zwei Ladesäulen für E-Autos in Müden zu bauen – damit wollte sich der Ausschuss nicht anfreunden. „Das Aufstellen ist viel zu früh“, fand von Grünhagen. „Wir dürfen uns der neuen Mobilität nicht verschließen und sollten Voraussetzungen dafür am Bürgerhaus schaffen“, schlug Karp mit Blick auf dort geplante Bauarbeiten vor. „Wird dort sowieso gebuddelt, können gleich Leerrohre mit verlegt werden“, meinte Karp. Der Ausschuss folgte dem einstimmig.

Von Hilke Kottlick

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