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Mini-Eisenbahn für Hillerse erhalten

Hillerse Mini-Eisenbahn für Hillerse erhalten

Hillerse. Er ist ein Eisenbahner aus Leidenschaft. Anlass für Klaus Winter, im Jahr 2010 die Hillerser Modellbahn samt Gebäude zu kaufen. Sein Ziel damals war und ist es auch heute, diese Anlage zu erhalten. Der 75-Jährige befürchtet nun jedoch, dieser Aufgabe wegen möglicher Krankheiten auf Dauer nicht gewachsen zu sein.

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Klaus Winter: Der Modelleisenbahner aus Leidenschaft möchte die Anlage in Hillerse dauerhaft für den Ort erhalten.

Quelle: Hilke Kottlick

Sein Appell lautet deshalb an die Gemeinde, die Modellbahn samt Gebäude für 30.000 Euro zu kaufen, um sie dauerhaft für Hillerse zu erhalten.

„Fünf Jahre lang haben wir diese niedersachsenweit wohl einmalige Modellanlage mit 14 Personen gepflegt“, sagt Winter. „Wir fahren Stellwerk-Technik à la Siemens und nicht digital“, erläutert er. Mitdenken sei da erforderlich, denn die Züge fahren nicht automatisch. Drei Zugführer des engagierten Teams müssten zeitgleich dafür sorgen, dass alles funktioniert.

Die Gruppe um Winter wäre auch dann an Bord, wenn die Gemeinde die Modellanlage übernimmt, versichert er. „Wir bleiben bei der Stange und würden weiterhin versuchen, alles in Schuss zu halten“, sagt er. Das Gebäude ist laut Winter intakt, das Dach neu eingedeckt, der erste Stock beherbergt den renovierten Bastelraum, im Erdgeschoss ist die große Anlage untergebracht.

Der Hillerser bietet der Gemeinde sein „Miniatur-Wunderland“ samt Gebäude für rund 30.000 Euro an. Allein die Modellanlage sei rund 50.000 Euro wert, schätzt er.

Das Anliegen Winters um den Erhalt der Modell-Anlage hatte die SPD-Fraktion per Antrag im Hillerser Kulturausschuss bereits aufgegriffen (AZ berichtete). Eine weitere Beratung erfolgt jetzt im Gemeinderat, verschiedene Varianten werden laut Verwaltungsmitarbeiter Steffen Weichsler noch geprüft.

hik

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