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Meinersen Meinerser zeichnen Karte ihres Heimatdorfs
Gifhorn Meinersen Meinerser zeichnen Karte ihres Heimatdorfs
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18:00 10.07.2018
Karte von Meinersen aus dem Gedächtnis gemalt: Luise Ritter fordert Anwohner zum Mitmachen auf. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Im Rahmen eines Workshops zeichnen die Teilnehmer eine Karte von Meinersen – aus dem Gedächtnis, gespeist von ganz persönlichen Erinnerungen an Straßen, Lieblingsorte, Geschäfte, Begegnungen.

Einen ähnlichen Plan zeichnete Ritter bereits – unter Mithilfe von 50 Personen – von Leipzig. Die Karte von Meinersen soll auf ähnliche Art erstellt werden. Ritter fragt dazu unter anderem: „Wie gut kennst du dich hier aus? Hast du dich schon mal in Meinersen verlaufen? Kennst du alle Straßen und ihre Namen? Wo liegt dein Lieblingsort? Wohin gehst du nur ungern? Was würdest du verändern?“

Teilnehmer erhalten gedrucktes Exemplar der Map of Meinersen

Aus diesen Erinnerungen zeichnen die Teilnehmer gemeinsam einen Plan. Die freischaffende Künstlerin gibt dabei lediglich die Hauptstraße vor. Ritter fordert Interessierte auf: „Sei dabei und erhalte Ende August ein gedrucktes Exemplar der Map of Meinersen“.

Dazu hat sie bereits örtliche Vereine angesprochen. 15 Anmeldungen liegen bereits vor. Angler, Landfrauen, eine Wandergruppe, die Flüchtlingshilfe und Teilnehmer der Sommerakademie haben ihr Dabeisein signalisiert. Weitere Aktive sind jetzt willkommen, an der wie sie sagt „Map of Meinersen“ mitzuarbeiten.

„Zeichnen, zeichnen, zeichnen“ im Künstlerhaus

Am Freitag, 13. Juli, sind dazu im Künstlerhaus von 17 bis 19 Uhr Einführung und Zeichenübungen geplant, am Samstag und Sonntag, 14./15. Juli, geht es jeweils von 10 bis 18 Uhr ums Orientieren, Imaginieren und dann ums „Zeichnen, Zeichnen, Zeichnen“.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter Tel. 0176-60002546.

Jeder Teilnehmer erhält im Anschluss ein eigenes Exemplar des Meinersen-Plans, der aber auch für sieben Euro zum Verkauf angeboten werden soll. Der Erlös geht laut Ernst Posselt zu 100 Prozent an die Künstlerin. Der Chef des Künstlerhausvereins begrüßt das Projekt. „Die Bürgerbeteiligung entspricht dem Öffnungskonzept des Künstlerhauses.“

Stipendiatin Luise Ritter ist drei Monate im Künstlerhaus

Die Projektstipendiatin Luise Ritter arbeitet für drei Monate in Meinersen. Möglich wurde der Aufenthalt laut Posselt durch das verkürzte Stipendium des südafrikanischen Künstlers Themba Khumalo.

Bereits während der Sommerakademie im Künstlerhaus leitete Luise Ritter den Kursus „Kartieren“. Mithilfe eigener Vorstellungskraft ging es dabei darum, einen Plan zu zeichnen. Dabei hieß es auch, dass kognitives Kartieren – also die Fähigkeit, Wege und Orte gedanklich in einer Struktur zu verknüpfen und sich dadurch zu erinnern – ein besonderes Thema ist – vor allem in einer Zeit, in der Menschen zunehmend von Navigationsgeräten geleitet werden.

Von Hilke Kottlick

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Und wieder ging eine Sommerakademie im Meinerser Künstlerhaus erfolgreich zu Ende. Am Sonntag fand die Abschlussausstellung mit Musik und geselligem Austausch in Form einer Matinee statt – zugleich auch das Sommerfest des Künstlerhauses. 21 Teilnehmer hatten bei der elften Auflage des Angebots mitgemacht.

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