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Meinersen Spenden für Straßenhunde in Rumänien
Gifhorn Meinersen Spenden für Straßenhunde in Rumänien
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06:00 10.01.2019
Sorgt für den Transport der Spenden: Sarah Albrecht mit Hündin Enja, die auch aus Rumänien stammt. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Da stapeln sich Körbe, Verbandskästen, Futter: Nach dem AZ-Spenden-Aufruf haben Sandra Glaser und Sarah Albrecht viel zu tun. Unzählige Menschen brachten Spenden für die Straßenhunde in Rumänien.

Der Winter ist da

„Der Winter ist angekommen in Rumänien, die Temperaturen sinken dort jetzt durchaus auf 25 Grad unter Null“, weiß Sarah Albrecht. Sie engagiert sich seit zwei Jahren für die dortigen Straßenhunde. Sie haben kein Dach über dem Kopf, keine Decken, kaum Futter. Da kommt der Spendentransport aus Meinersen mit Hundemänteln, Decken, medizinischem Verbrauchsmaterial, Körben, Leinen, Nudeln, Haferflocken und bestem Hundefutter gerade richtig.

„Am 11. Januar kommen die nächsten Pflegehunde aus Rumänien zu uns“, hat sie gerade erfahren. Fährt der Transporter dann am 12. oder 13. Januar zurück, sollen sämtliche Spenden an Bord sein, die Menschen aus der gesamten Region während der vergangenen Wochen bei Sandra Glaser im Hofbräu-Eck in Meinersen abgegeben haben.

19 Personen spenden Verbandskästen

Anfang Dezember hatten Sandra Glaser und Sarah Albrecht zu der Aktion für Straßenhunde in Rumänien aufgerufen. Täglich wurden Spenden bei Sandra Glaser abgegeben. „Am Heiligabend war bei uns eine Gruppe mit 19 Personen zu Gast, die nach dem Essen für eine große Überraschung sorgte“, berichtet sie.

„Allesamt hatten sich offenbar abgesprochen, und jeder einzelne von ihnen spendete einen Verbandskasten.“ Die wurden, ebenso wie gut erhaltene Decken, Desinfektionsmittel, 200 Kilo Futter und etliche Körbe, jeden Abend in unzähligen Kartons in einem Abstellraum bei Sarah Albrecht gelagert.

17 Hunde in zwei Jahren vermittelt

Sarah Albrecht pflegt seit zwei Jahren den Kontakt zu Helfern des Shelters happy tails animal rescue in Rumänien und kümmert sich um die angeschlossene Pflegestation „Tötungshunde – wir wollen leben“. „300 Hunde dürfen dort untergebracht werden, mehr nicht“, erzählt sie. „Werden weitere Hunde gebracht, müssen sie getötet werden.“

Während der vergangenen zwei Jahre habe „ich dort 17 Hunde raus gebracht“, berichtet sie. Die Tiere werden vor dem Transport untersucht, geimpft, kastriert und gechippt und in Deutschland solange in Pflegestellen untergebracht, bis sie ein neues Zuhause gefunden haben. Bis auf eines der 17 Tiere wurden alle vermittelt.

„Bei einem gab es eine Pflegeverhinderung“, schmunzelt sie und präsentiert die Hündin Enja, die sie selbst behalten hat. „Sie war völlig verängstigt. Wir haben hier gemeinsam eine Hundeschule besucht, das schweißt zusammen“, nennt sie ihre Gründe.

Spendensammlung geht weiter

Sandra Glaser und Sarah Albrecht sind begeistert über die Großzügigkeit der Spender. Sie machen weiter mit Blick auf den nächsten Transport und sammeln weiterhin für die rumänischen Straßenhunde. Infos gibt es unter Tel. 05372-5069.

Von Hilke Kottlick

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