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Meinersen: Okerbrücken sollen saniert werden

Bauausschuss der Gemeinde vor Ort Meinersen: Okerbrücken sollen saniert werden

Die Mitglieder scheuten keine Mühe: Der Bauausschuss der Gemeinde Meinersen kraxelte jetzt unter die Fußgängerbrücken an der Oker, um sich deren Schäden vor Ort anzusehen.

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Ortstermin an der Oker: Andreas Hahn (l.) zeigte dem Bauausschuss die Schäden an den Fußgängerbrücken.

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. Im Anschluss lautete die Empfehlung mit einer Stimmenthaltung an den Rat, dass die Brücken am Okermühlengraben und an der Oker saniert werden, „wobei der Belag aus glasfaserverstärkten Kunststoffbohlen hergestellt wird“. Die Kosten betragen 175.000 Euro. Auch sprach sich der Ausschuss unter Vorsitz von Uwe Solkan (SPD) dafür aus, das Geländer zu erhöhen.

Die beiden 26 Jahre alten Brücken mussten laut Hartmut Hoefer vom Bauamt im vorigen Jahr gesperrt werden - Eichenbohlen waren eingebrochen. Bereits beim Brücken-Tüv zwei Jahre zuvor waren Rostschäden festgestellt worden. Zur weiteren Prüfung wurde ein Ingenieurbüro eingeschaltet. Im Zuge des Ortstermins unter der Brücke wies Planer Andreas Hahn aktuell auf „erhebliche Korrosionsschäden“ hin.

Im Sanierungskonzept hatte Hahn Brückenbelag aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder alternativ aus kostengünstigeren Lochblechen vorgestellt. Letztlich sprach sich der Ausschuss aus Haltbarkeitsgründen für glasfaserverstärkten Kunststoff aus. Vorab hatte sich Andreas Perlebach (SPD) - alternativ zur Sanierung - nach den Kosten eines Neubaus erkundigt, da eine der Brücken wegen der steilen Steigung nur schwer für Radler und Rollstuhlfahrer nutzbar ist. Angesichts der von Hoefer ermittelten Kosten von rund 450.000 Euro für eine neue Stahlkonstruktion plädierte der Ausschuss letztlich für die Instandsetzung beider Brücken, die Pesi Daver (Grüne) als „Kleinod in Meinersen“ bezeichnete.

Auch Armin Wolschendorf (CDU) sprach sich für den Erhalt aus. Heinrich Beutner (CDU) drängte auf baldige Sanierung - „wir verlieren wertvolle Zeit“. Solkan schlug vor, sich ein Referenz-Objekt anzusehen, bei dem Glasfaserbohlen verbaut wurden.

hik

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