Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Mehrere Tausend Strohballen brennen

Großeinsatz für die Feuerwehren bei Müden Mehrere Tausend Strohballen brennen

Alarm bei Müden an der Biogasanlage: Mehrere Tausend Strohballen sind dort am Montagmorgen aus noch unbekannter Ursache in Brand in geraten. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Es entstand Schaden von mehr als 100.000 Euro.

Voriger Artikel
Bäume beschädigt, Flieder gekappt
Nächster Artikel
Aktionen für Kinder kommen besonders gut an

Großeinsatz bei Müden: Rund 8000 Strohballen nahe der Biogasanlage gingen Montagmorgen in Flammen auf.

Quelle: Michael Franke

Müden. Um 7.05 Uhr entdeckte ein Mitarbeiter der Müdener Biogasanlage das Feuer, das angrenzend an das Gelände der Anlage ausgebrochen war. Fast alle Ortswehren aus der Samtgemeinde Meinersen waren im Einsatz. 100 Einsatzkräfte von elf der 13 Wehren waren vor Ort, so Feuerwehr-Sprecher Carsten Schaffhauser. Leiferde und Dalldorf bildeten die Reserve für den Fall, dass weitere Einsätze zu leisten seien. Beschädigt wurden nach ersten Schätzungen etwa 8000 Ballen, der Schaden beläuft sich auf mehr als 100.000 Euro, so die Polizei.

626dd09a-8bc8-11e7-b5a1-26d1cef492f4

Mehrere Tausend Strohballen sind am Montagmorgen in der Nähe der Müdener Biogasanlage in Brand geraten. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Zur Bildergalerie

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, erläuterte Schaffhauser. „Das wird sich hinziehen. Das wird noch die ganze Nacht dauern“, war seine Einschätzung am Nachmittag.

„Stroh brennt sehr umfangreich“, erläuterte Schaffhauser. Die Feuerwehr müsse es auseinander ziehen, um an die Glutnester zu kommen. Bei mehreren Tausend Ballen sei das sehr aufwendig. Die Wehren setzten unter anderem drei Radlader ein, die die einzelnen Strohballen auseinander fuhren, so dass sie auf dem Stoppelacker ausgebreitet und abgelöscht werden konnten. Darüber hinaus werde dem Löschwasser Schaum beigegeben. „Dadurch kann das Wasser besser in die Strohballen eindringen.“

Nachdem mittags die Schnell-Einsatz-Gruppe des DRK zur Versorgung der Einsatzkräfte dazu stieß, wurden am Nachmittag die ersten 40 Feuerwehrleute nach Hause geschickt. Darüber hinaus wurde ein Teil der verbliebenen Einsatzkräfte von frischen Kräften abgelöst, so Schaffhauser.

Menschen wurden nicht verletzt. Die benachbarte Biogasanlage sei zu keiner Zeit gefährdet gewesen, so Schaffhauser. Der Abstand sei groß genug gewesen, und der Wind wehte den Rauch von der Biogasanlage fort.

Die Gifhorner Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Diese stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest.

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Meinersen

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Die Jamaika-Verhandlungen sind gescheitert. Wie soll es nun weitergehen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr