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Meinersen Leiferder Robin Hage tauscht Kaserne gegen Kita
Gifhorn Meinersen Leiferder Robin Hage tauscht Kaserne gegen Kita
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00:20 02.04.2018
Neue Perspektiven für Zeitsoldaten: Feldwebel Robin Hage tauscht die Kaserne gegen die Kita - er wird Erzieher. Quelle: Hilke Kottlick
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Meinersen

Ferienbetreuung in der Grundschule Meinersen: Ein großgewachsener Mann in dunklen Hosen und schwarzem Shirt bemalt mit den Kindern Tapetenreste – es entstehen Mammuts auf Papier. Höhlenmalerei soll an die Steinzeit erinnern. Hage absolviert eigentlich zurzeit ein Praktikum in der Schulkita in Leiferde. Wegen der Osterferien hilft er bei der Ferienbetreuung aus. Kommende Woche geht es zurück zur Bundeswehrfachschule nach Berlin.

„Im Jahr 2005 wurde ich als Soldat eingezogen“, berichtet der 33-Jährige. Er verlängerte diese Zeit, war in Celle Brandschutz-Soldat, begann 2008 die Laufbahn als Feldwebel. Ab 2012 arbeitete er im Kommando der Streitkräftebasis in Bonn. Nach zwölf Jahren bei der Bundeswehr folgte für ihn eine Berufsfindung. „Ich war gut im Job, aber nicht zufrieden“, sagt er. „Ich habe überlegt, ’was willst du eigentlich?’“. Und nachdem er „ein bisschen gegoogelt hatte, stieß ich auf die dreijährige Ausbildung zum Erzieher an einer Bundeswehrfachschule“, erzählt er. Vorteil dort: „Ich muss die Schulbank nicht mit jungen Leuten drücken, sondern mit Soldaten ähnlichen Alters“. Nach einem Praktikum in der Kita Leiferde fiel die Entscheidung – Robin Hage bewarb sich an der Berliner Bundeswehrfachschule und wurde aufgenommen. Nach Einblick in die Arbeit mit Jugendlichen im Sportbereich – „ich bin ausgebildeter Fitnesstrainer, Amateur-Ringer, betreibe Wrestling und Judo“ – hatte er sich für die Umschulung zum Erzieher im Kindergarten entschieden.

Als Weichei gilt er jetzt bei den Bundeswehr-Kollegen aber nicht, im Gegenteil: „Besonders die Älteren akzeptieren die Entscheidung, waren teils sogar hellauf begeistert“, sagt er. Gute Chancen sieht er nach der Schule, einen Job zu finden. „Nur drei bis vier Prozent unter den Erziehern sind männlich“, weiß er. Männer seien als Erzieher begehrt – laut Hage „bringen sie Lebenserfahrung mit, setzen Grenzen, sorgen für Vertrauen und Strukturen“.

Von Hilke Kottlick

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