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Meinersen Leiferde ist Storchenhochburg des Landkreises
Gifhorn Meinersen Leiferde ist Storchenhochburg des Landkreises
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08:00 06.10.2018
Bilanz gezogen: Das Storchenjahr war auch in der Samtgemeinde Meinersen insgesamt rekordverdächtig. Quelle: Archiv
Samtgemeinde Meinersen

„In Ahnsen kam die Hälfte durch“, so Behrmann, vier Junge schlüpften. Eins starb ziemlich schnell, ein zweites Anfang Juni. Die beiden anderen wurden problemlos flügge. „Das beringte Männchen brütete nun zum vierten Mal in Folge. Das Weibchen ist weiterhin unberingt.“

Nach fünf Jahren gab es in Ettenbüttel wieder flügge Junge, berichtet Behrmann weiter. Am 15. April erschien ein neues, wohl noch sehr junges Paar. Es inspizierte anfangs das neue Nest in Gerstenbüttel, entschied sich dann aber für Ettenbüttel. Von zwei geschlüpften Jungen wurde hier eins flügge.

In Hahnenhorn fand ein Storch keinen Partner. Am 11. April traf der erste Storch ein. „Doch dabei blieb es“, so der Storchenkenner.

Leiferde ist inzwischen eine echte Storchenkolonie

In Leiferde gab es eine Storchenkolonie mit sechs besetzten Nestern. Zu den vier Paaren im Vorjahr sind noch zwei weitere hinzugekommen, berichtet er. Bei nun sechs besetzten Nestern kann man in Leiferde schon von einer Storchenkolonie sprechen. Fünf der sechs Nester befinden sich auf dem Gelände des Nabu-Artenschutzzentrums. Im Nest auf dem Schornstein wurden drei der vier geschlüpften Jungen mit der Zeit von den Eltern abgeworfen. „Das vierte überlebte und wurde flügge“, berichtet Behrmann weiterhin. Im Nest auf dem Mast wurden alle drei Jungen flügge. Je ein Junges zogen die zwei Paare auf den gekappten Weiden im Freigehege groß.

In Müden/Langenklint wurde laut Behrmann die Nisthilfe sofort angenommen. In Eigeninitiative war hier eine Storchennisthilfe errichtet worden. Sie wurde erstaunlicherweise sogleich von einem Paar besiedelt, Junge gab es nicht.

Junger Papa mit großem Nachwuchs-Erfolg

In Volkse wurden drei Junge flügge. Das ist Behrmann zufolge umso erstaunlicher, als dass das Männchen erst zwei Jahre alt war.

Den Storcheneltern muss es gelungen sein, trotz der Trockenheit sich im Okerbereich, auf Wiesen und Brachflächen sonst nicht zur Verfügung stehende Nahrungsquellen zu erschließen.

Von der Redaktion

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