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Meinersen Kulturzentrum: Rat stellt alles auf den Prüfstand
Gifhorn Meinersen Kulturzentrum: Rat stellt alles auf den Prüfstand
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16:00 16.12.2016
Kulturzentrum Meinersen: Der Gemeinderat diskutierte über die Zukunft der Einrichtung.
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Meinersen

„Wir sollten alle Optionen ausloten, um herauszufinden, was die beste Lösung für das Kulturzentrum ist“, sagte Uwe Solkan (SPD). Die SPD hatte vorab eine Ideensammlung für das Kulturzentrum beantragt. Denn Folgen der Nutzung seien ein hoher finanzieller Aufwand und Beschwerden wegen Lärmbelästigung. „Es ist illusorisch - die Defizite kriegen wir nur weg, wenn wir das Kulturzentrum verkaufen“, meinte Hans-Joachim Hoffmann (Grüne). Seine Fraktion suche nach Möglichkeiten, einen echten Mehrwert für die Bürger zu schaffen, meinte Solkan. Ingrid Seffer (CDU) stimmte zu, alles erneut auf den „Prüfstand zu stellen“. Letztlich stimmte der Rat ihrem Antrag zu, den Punkt zur Beratung zurück an den Fachausschuss zu geben.

Es ging auch um Zuschüsse an Vereine: Maximal 10.000 Euro für die Sanierung der Schießstände der Meinerser Schützen; 200 Euro für das DRK zur Nutzung des Kulturzentrums; maximal 2100 Euro für die Möblierung des Ahnser Sportheims; höchstens 8100 Euro für die Sanierung von Sanitäranlagen sowie maximal 1600 Euro für Malerarbeiten des TuS Seershausen/Ohof.

Bürgermeister Thomas Spanuth verpflichtete die Bürgervertreter Bernd Hacke, Dr. Rüdiger Rodloff und Detlef Ideker. Er ehrte zudem scheidende Ratsmitglieder: Carsten Schaffhauser, Jürgen Kruck, Marianne Erdmann-Serec, Rienelt Walkhoff und Ernst-August Niebuhr.

Kritik gab es von Zuhörer Bernd Glindemann. Er beschwerte sich über Jugendliche, die sich am Bushäuschen am Meinerser Denkmal treffen, randalieren und Alkohol konsumieren. „Wir sind da am Ball, die Jugendpflege ist informiert“, wusste Spanuth.

hik

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