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Künstlerhaus Meinersen: Schüler testen 3D-Technik

Workshop mit Fabian Hesse Künstlerhaus Meinersen: Schüler testen 3D-Technik

Einen Gegenstand  entwerfen, einscannen und in  3D ausdrucken. Möglich war das am Montag im Künstlerhaus Meinersen.  Nicht nur das – 13 Schüler des elften Jahrgangs im Sibylla-Merian-Gymnasium fertigten unter Anleitung des Stipendiaten Fabian Hesse auch gegenseitige Personen-Scans an, die binnen kurzer Zeit auf einem Monitor sichtbar waren.

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3D-Techniken ausprobiert: Schüler des Sibylla-Merian-Gymnasiums fertigen unter Anleitung von Fabian Hesse (r.) gegenseitige Personen-Scans an. 

Quelle: Hilke Kottlick

Meinersen. Im Rahmen einer Praxis-Session probierten die Schüler des Kunstkurses um Lehrerin Dorit Meyner und Referendarin Vanessa Vietheer, 3D-Techniken aus.

Zu Beginn zeigte Hesse ihnen das Künstlerhaus. Dabei führte der ersten Weg zu dem 3D-Drucker, der laut Hesse etwa eine Stunde benötigt, um einen vorab entworfenen und gescannten Würfel auszudrucken. Weiter ging es im Atelier des Stipendiaten. Dort zeigte er den Scan einer  faustgroßen verfremdeten Venus. „Dafür braucht der 3D-Drucker etwa 36 Stunden“, meinte Hesse. Im oberen Bereich des Künstlerhauses referierte er über die Möglichkeiten der 3D-Technik, die „eigentlich schon in der Renaissance erfunden wurde“. „Wieder entdeckt“ wurde sie laut Hesse Anfang der 80er-Jahre. „Damals wurden viele Patente angemeldet.“ Als die abgelaufen waren, habe es in diesem Bereich weltweit geboomt – heute finde sich die 3D-Technik längst im medizinischen Bereich oder in der Auto-Industrie. Genauso sei es bereits möglich, 3D-Häuser zu bauen.

Im Internet gibt es Hesse zufolge Entwürfe aus nahezu allen Bereichen – angefangen von Schmuck, Hobbyartikeln, Haushaltswaren bis hin zu Schlüsselanhängern „kann man alles in 3D-Technik herstellen“, sagte er. Hesse zeigte die Skulptur einer Künstlergruppe, an der er mit gearbeitet hat. „Den Personen wurden dabei per Scan die Köpfe vertauscht“, sprach der Künstler von einer „anderen Form der Darstellung“. Er selbst habe Teile eines 3D-Druckers konstruiert“, berichtete Hesse weiterhin. Dabei handele es sich um „Extruder, die dem Materialtransport“ dienen. Ebenso wie andere Künstler ihre Entwürfe ins Netz stellen, ist auch Hesses Konstruktion  kostenfrei nutzbar. „So entsteht eine neue Art von Gemeingütern“, meinte er.

Hesse, 37-jähriger Stipendiat der Bösenberg-Stiftung, hat in Wien und München studiert. Für Ende August lädt er zur Abschlussausstellung ins Künstlerhaus ein.

 hik

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